• 15.06.2015, 09:48:16
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Berufsbildende Mittlere Schule bringt für viele eine bessere Zukunft

75.000 Schülerinnen und Schüler profitieren von praxisorientierter Bildung und starten zu Berufs- und Bildungsaufstieg.

Utl.: 75.000 Schülerinnen und Schüler profitieren von
praxisorientierter Bildung und starten zu Berufs- und
Bildungsaufstieg. =

Wien (OTS) - Die von der Industriellenvereinigung (IV) angestellten
Überlegungen zu einer Reform der berufsbildenden mittleren Schulen
(BMS) sind begrüßenswert. Gerade in den Ballungsräumen sind in
Klassen mit bis zu 36 Schülerinnen und Schülern die Herausforderungen
groß. Die provokante These von IV-Präsident Kapsch, dass manche
Handelsschulen zu "Sammelbecken" geworden sind und "auch auslaufen
können" widerspricht allerdings vollkommen den dort erbrachten
Leistungen.

Nur BMS geben Jugendlichen Chancen die sonst keine haben

Nach dem Abschluss einer berufsbildenden mittleren Schule dauert es
im Durchschnitt nur etwas mehr als drei Monate bis zur ersten
Erwerbstätigkeit. Viele schließen nach der BMS die Matura ab und sind
oft auch die ersten innerhalb der eigenen Familie die den sozialen
Aufstieg zu höherer Bildung schaffen.

Erfolgsquote dank engagierter Lehrerinnen und Lehrern sehr hoch

Im aktuellen Bericht Bildung in Zahlen 2013/2014 der Statistik
Austria wird festgestellt, dass bei den BMS die Erfolgsquote 80,5 %
in der ersten Klasse, 93,5 % in der dritten bzw. 95,7 % in der
vierten Klasse ausmacht. Ein guter Wert. Hoher Drop-out entsteht vor
allem dadurch, dass Schülerinnen und Schüler der BMS während ihrer
Ausbildung eine Lehrstelle finden und dorthin wechseln.

FSG-Himmer: Wirtschaft profitiert von BMS

Heinrich Himmer, FSG Vorsitzender der BMHS stellt dazu fest: "Gerade
die Wirtschaft profitiert von den berufsbildenden mittleren Schulen.
Viele die in den ersten Jahren dort qualifiziert werden finden eine
Lehrstelle und stehen den Unternehmen besser qualifiziert zur
Verfügung. Die Lehrerinnen und Lehrer an den BMS lösen dabei viele
soziale und persönliche Probleme mit den Schülerinnen und Schülern
und sind damit ein wesentlicher Garant für die Zukunft in unserem
Land."

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