- 13.06.2015, 15:01:38
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ikr: Zusammenarbeit mit Österreich im Bevölkerungsschutz erprobt
Vaduz (ots) - Anlässlich des Verbandsfeuerwehrtags in Mauren führte
der Landesführungsstab zusammen mit seinen österreichischen Partnern,
dem Bundesministerium für Inneres und der Landesregierung Vorarlberg,
eine gemeinsame Stabsrahmenübung durch. Grundlage hierfür bildet das
Abkommen zwischen Liechtenstein und Österreich über die gegenseitige
Hilfeleistung bei Katastrophen oder schweren Unglücksfällen aus dem
Jahr 1996. Die Übung bot Gelegenheit, die im
Katastrophenhilfeabkommen vereinbarte Hilfeleistung anhand des
Szenarios Erdbeben/Waldbrand praxisnah umzusetzen und damit die
grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Ereignisfall zu trainieren.
Aufgrund der beschränkten materiellen und personellen Ressourcen ist
Liechtenstein im Falle einer schweren Notlage auf Nachbarschaftshilfe
angewiesen. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in
Sicherheitsfragen ist für Liechtenstein daher von zentraler
Bedeutung. Vor zwei Jahren fand bereits eine ähnliche Übung zusammen
mit dem Kanton St. Gallen und der Schweizer Armee statt. Nach dem
Grundsatz "in Krisen Köpfe kennen" hat die Übung dazu beigetragen,
die formalen Abläufe des bilateralen Abkommens und die gegenseitigen
Kommunikationskanäle wirksam zu erproben und die Partnerschaft im
Bevölkerungsschutz damit weiter zu festigen.
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