Heinisch-Hosek: IV-Konzept bestätigt Kurs der Bildungsministerin

Bildungsministerin erfreut über heute präsentierte Reformvorschläge der IV

Wien (OTS) - Das Bildungskonzept der Industriellenvereinigung zur Sekundarstufe II bestätigt die Bildungsministerin in ihrem Kurs. "Es ist erfreulich, dass das Konzept der Industriellenvereinigung wichtige Handlungsfelder anspricht, die sich auch im Regierungsabkommen wiederfinden", so Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek zum heute präsentierten Konzept der IV zur Sekundarstufe II.
Schulisches Angebot nach der Pflichtschule muss Schüler/innen in ihren individuellen Interessen stärken und ihnen mögliche berufliche Tätigkeitsfelder aufzeigen. "Die optimale Förderung und Unterstützung von Jugendlichen bei der Bildungs- und Berufswahl ist notwendig, damit allen jungen Menschen die Möglichkeit offen steht, einen Beruf nach ihren Interessen und Begabungen zu wählen. Die Bundesregierung hat deshalb dieses Thema auch im Regierungsprogramm verankert und sich das klare Ziel gesetzt, die Berufsorientierung zu optimieren", so die Bundesministerin.

Das österreichische Modell der beruflichen Bildung hat internationalen Vorbildcharakter. "Das Erfolgsmodell der dualen Bildung genießt europaweit Ansehen . Die Berufsmatura, die Kombination von Lehre und Reifeprüfung, ist ein Angebot, an dem bereits rund 11.000 Jugendliche teilgenommen haben", zeigt sich die Bildungsministerin erfreut.
Damit die Lehrlingsausbildung auch in den nächsten Jahrzehnten attraktiv und erfolgreich ist, sind weitere Schritte erforderlich. "Im Regierungsprogramm ist die Umsetzung eines systematischen Qualitätsmanagements in Ausbildungsbetrieben und in der überbetrieblichen Berufsausbildung festgeschrieben. Auch eine verstärkte Zusammenarbeit der Unternehmen und Berufsschulen kann dazu einen Beitrag leisten", so die Ministerin zum Konzept der IV.

Österreich braucht gut ausgebildete und motivierte Menschen in allen Bereichen der Wirtschaft und Gesellschaft. "Ein modernes Bildungssystem muss individuell und unterschiedlich gestalteten Bildungsbiografien gerecht werden und jungen Menschen mit flexiblen Maßnahmen und Angeboten entsprechend zur Seite stehen. Aus diesem Grund muss die Durchlässigkeit zwischen den Bildungsinstitutionen noch gefördert und die Anrechnung von Bildungsqualifikationen vereinfacht werden, um Kinder und Jugendliche bestmöglich auf ihrem Weg zu unterstützen", so die Bildungsministerin abschließend.

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