- 11.06.2015, 15:38:46
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Heinisch-Hosek: IV-Konzept bestätigt Kurs der Bildungsministerin
Bildungsministerin erfreut über heute präsentierte Reformvorschläge der IV
Utl.: Bildungsministerin erfreut über heute präsentierte
Reformvorschläge der IV =
Wien (OTS) - Das Bildungskonzept der Industriellenvereinigung zur
Sekundarstufe II bestätigt die Bildungsministerin in ihrem Kurs. "Es
ist erfreulich, dass das Konzept der Industriellenvereinigung
wichtige Handlungsfelder anspricht, die sich auch im
Regierungsabkommen wiederfinden", so Bildungsministerin Gabriele
Heinisch-Hosek zum heute präsentierten Konzept der IV zur
Sekundarstufe II.
Schulisches Angebot nach der Pflichtschule muss Schüler/innen in
ihren individuellen Interessen stärken und ihnen mögliche berufliche
Tätigkeitsfelder aufzeigen. "Die optimale Förderung und Unterstützung
von Jugendlichen bei der Bildungs- und Berufswahl ist notwendig,
damit allen jungen Menschen die Möglichkeit offen steht, einen Beruf
nach ihren Interessen und Begabungen zu wählen. Die Bundesregierung
hat deshalb dieses Thema auch im Regierungsprogramm verankert und
sich das klare Ziel gesetzt, die Berufsorientierung zu optimieren",
so die Bundesministerin.
Das österreichische Modell der beruflichen Bildung hat
internationalen Vorbildcharakter. "Das Erfolgsmodell der dualen
Bildung genießt europaweit Ansehen . Die Berufsmatura, die
Kombination von Lehre und Reifeprüfung, ist ein Angebot, an dem
bereits rund 11.000 Jugendliche teilgenommen haben", zeigt sich die
Bildungsministerin erfreut.
Damit die Lehrlingsausbildung auch in den nächsten Jahrzehnten
attraktiv und erfolgreich ist, sind weitere Schritte erforderlich.
"Im Regierungsprogramm ist die Umsetzung eines systematischen
Qualitätsmanagements in Ausbildungsbetrieben und in der
überbetrieblichen Berufsausbildung festgeschrieben. Auch eine
verstärkte Zusammenarbeit der Unternehmen und Berufsschulen kann dazu
einen Beitrag leisten", so die Ministerin zum Konzept der IV.
Österreich braucht gut ausgebildete und motivierte Menschen in allen
Bereichen der Wirtschaft und Gesellschaft. "Ein modernes
Bildungssystem muss individuell und unterschiedlich gestalteten
Bildungsbiografien gerecht werden und jungen Menschen mit flexiblen
Maßnahmen und Angeboten entsprechend zur Seite stehen. Aus diesem
Grund muss die Durchlässigkeit zwischen den Bildungsinstitutionen
noch gefördert und die Anrechnung von Bildungsqualifikationen
vereinfacht werden, um Kinder und Jugendliche bestmöglich auf ihrem
Weg zu unterstützen", so die Bildungsministerin abschließend.
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