• 10.06.2015, 11:42:35
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Zurück in die Zukunft: Heinisch-Hosek lädt anlässlich 20-Jahre-Weltfrauenkonferenz ins BMBF

„Frauenrechte und Gleichstellung: Erfahrungen teilen > Neues denken > Zukunft gestalten“

Utl.: „Frauenrechte und Gleichstellung: Erfahrungen teilen > Neues
denken > Zukunft gestalten“ =

Wien (OTS) - Rund 150 TeilnehmerInnen sind gestern und heute zu Gast
im Frauenministerium, um 20 Jahre nach der Weltfrauenkonferenz in
Peking 1995 Best Practice-Beispiele aus dem internationalen und
österreichischen Kontext zu beleuchten. Unter dem Titel "Frauenrechte
und Gleichstellung: Erfahrungen teilen > Neues denken > Zukunft
gestalten", soll gemeinsam zurück, aber insbesondere auch nach vorne
geblickt werden. "Peking war ein Meilenstein für die Anerkennung und
Aufwertung von Frauenrechten. Wir blicken zurück, aber vor allem
blicken wir nach vorne. Es gilt genau hinzuschauen, was bereits
erreicht wurde und welche Herausforderungen noch auf uns warten", so
Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek in ihren Begrüßungsworten.

Bereits gestern startete die Tagung mit einer gut besuchten
Podiumsdiskussion unter dem Titel "Frauenrechte & Gleichstellung 1995
- 2015 - 2025". "Die Ergebnisse der Konferenz in Peking waren und
sind unerlässliche frauenpolitische Wegweiser. Aufbauend auf diesen
Errungenschaften müssen wir jetzt zukünftige Herausforderungen
identifizieren und gemeinsam Zielsetzungen und Prioritäten
formulieren", so die Ministerin. "Ich freue mich, dass zahlreiche
Interessierte und ausgewiesene Expertinnen und Experten der Einladung
gefolgt sind und am aktiven Austausch und der interdisziplinären
Diskussion teilnehmen", so Heinisch-Hosek.

Der Vormittag der heutigen Konferenz steht unter dem Motto
"Voneinander und aus Erfahrungen lernen". Internationale ExpertInnen
werden zu den Themen Gewalt gegen Frauen, Zugang zu ökonomischen
Ressourcen, Einbindung von Männern und Buben,
Frauen.Friede.Sicherheit sowie sexuelle und reproduktive Rechte und
Gesundheit von Frauen referieren. Am Nachmittag stehen
zukunftsorientierte Strategien und Projekte für die weitere Umsetzung
der Pekinger Deklaration und der Aktionsplattform in Österreich am
Programm.

Die Konferenz wurde auf Einladung vom bmbf, gemeinsam mit den NGOs
WIDE, VIDC, CARE, dem UN Women-Nationalkomitee, der Österreichische
Gesellschaft für Familienplanung, dem Ludwig Boltzmann Institut für
Menschenrechte sowie der Bundesjugendvertretung und der Austrian
Development Agency geplant. Auch das Projekt "Women on Air", das
Anfang dieser Woche mit dem Herta Pammer Preis ausgezeichnet wurde,
begleitet die Konferenz und gestaltet einen Radiobeitrag.

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