- 09.06.2015, 10:57:44
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Ludwig: „aspern Seestadt – Best-Practice-Modell für moderne Stadtentwicklung und leistbaren Wohnbau“
Wien (OTS) - Bis 2028 entstehen in aspern Seestadt rund 10.500
Wohnungen für über 20.000 BewohnerInnen In der ersten Bebauungsphase
werden aktuell 2.854 Wohneinheiten für rund 6.000 BewohnerInnen
realisiert. Über 3.000 sind bereits eingezogen, mehr als 2.000 folgen
in den kommenden Wochen.
"Bei der Planung von aspern Seestadt wurde auf modernste
ökologische Standards, beste Infrastruktur, viel Grün und eine gute
Nachbarschaft geachtet. Beste Wohnqualität bei gleichzeitig
kostengünstigen Mieten bildet dabei wie im gesamten geförderten
Wiener Wohnbau das Fundament, auf dem der neue Stadtteil aufbaut.
aspern Seestadt fungiert als Stadtlabor der Smart City Wien, als ein
Ort, wo smarte Ideen, Technologien und Konzepte ausprobiert werden.
aspern ist ein Best-Practice-Modell moderner Stadtentwicklung mit
sozialer und funktionaler Durchmischung", hielt Wohnbaustadtrat
Michael Ludwig im Rahmen des Mediengespräch des Bürgermeisters heute,
Dienstag, fest. ****
Soziale Durchmischung durch leistbares Wohnen für alle
Generationen
999 gefördert errichtete Wohneinheiten auf 6 Bauplätzen inklusive
318 Heimplätzen im Studierendenwohnheim und 179 Wohnungen von 5
Baugruppen sind das Ergebnis des ersten Bauträgerwettbewerbs für
aspern Seestadt. Neben Kostenobergrenzen von maximal 90 Euro
Eigenmittel/m2 bei einer gedeckelten Miete von 7.50 Euro brutto/m2
stellte der Wettbewerb besonders hohe ökologische und soziale
Anforderungen. Diese geförderten Wohnungen sind damit die Vorreiter
des SMART-Wohnbauprogramms.
"Neben den erschwinglichen Wohnungskosten, vielfältigen und
maßgeschneiderten Wohnungstypologien sowie großzügig und
bedarfsgerecht gestalteten gemeinsamen Grün- und Freiräume steht im
Vordergrund, Wohnungsangebote für alle Generationen zu schaffen.
Optimale räumliche und organisatorische Voraussetzungen sollen ein
gutes Miteinander fördern", unterstrich Wohnbaustadtrat Michael
Ludwig.
Die Wiener Wohnbauinitiative ist eine besondere Variante des frei
finanzierten Wohnbaus, die durch günstige Darlehen der Stadt Wien für
die MieterInnen ähnlich günstige Konditionen wie der geförderte
Wohnbau bietet. Die Stadt verknüpft die Vergabe der Darlehen sowohl
an verpflichtend preisgünstige Eigenmittel und Mietzinsobergrenzen
als auch an bauliche Qualitätskriterien. Die Wohnbauinitiative sieht
in der Seestadt rund 1.850 Wohnungen vor.
Bisher sind bereits insgesamt 1.770 Wohnung bezogen; weitere 1.084
werden bis Jahresende Ihren Nutzerinnen übergeben.
"Bei Gesamtbaukosten von 369 Millionen Euro betragen die
Fördermittel der Stadt für diesen ersten Entwicklungsschritt des
Wohnbaus der Seestadt insgesamt 136 Millionen Euro. Das Rückgrat der
Stadtentwicklung der Seestadt ist der Wohnbau - und zwar der
öffentlich gesteuerte Wohnbau und nicht der profitorientierte Wohnbau
privater Investoren, wie in anderen Metropolen", hob Ludwig hervor.
Bestes Lebensgefühl durch funktionale Durchmischung.
Ihren BewohnerInnen bietet aspern Seestadt vielfältige urbane
Angebote wie Schulen, Kindergärten, Geschäfte uvm, aber auch an große
Parks und Möglichkeiten der Freizeitgestaltung wurde gedacht. Neben
dem 50.000 m2 großen See mit 44.000 m2 Seepark entstehen allein im
Süden der Seestadt weitere Parkflächen in einem Flächenausmaß von
weiteren 40.000 m2 mit Spiel- und Sportangeboten sowie
Gemeinschaftsgärten. So werden den SeestädterInnen eine Kombination
aus den Vorteilen des Stadtlebens, wie einem bestens ausgebauten
öffentlichen Verkehrsnetz oder einem umfassenden Angebot an
Gesundheitsdiensten, Nahversorgern oder Bildungseinrichtungen mit
großzügigen Frei- und Grünräumen angeboten.
"Das Projekt aspern Seestadt verfügt über so hohe Wohn- und
Lebensqualität, dass auch die Nachfrage nach Wohnungen ungebrochen
hoch ist, bietet doch die Seestadt ein buntes Angebot von Wohnformen
unterschiedlicher Ansprüche, hob Ludwig hervor:
"Von der besonders gemeinschaftlichen Wohnform der Baugruppen bis hin
zu geförderten Mietwohnungen mit zahlreichen Extras, wie
Radwerkstätten, Gemeinschaftsräumen bis hin zu angebotenen
Hausserviceleistungen wie Hausbetreuerinnen und Hausbetreuern."
Für Geschäfte, Lokale und Kleingewerbe stehen in den Erdgeschoßen der
Maria-Tusch-Straße, dem ersten Abschnitt der Seestädter
Geschäftsstraße, zunächst 3.200 m2 an Flächen zur Verfügung. In der
Nahversorgung schlägt die Seestadt mit der ersten "gemanagten
Einkaufsstraße" Österreichs einen neuen Weg ein. Für den optimalen
Branchen- und Nutzungsmix wurde der Retail-Profi SES Spar European
Shopping Centers als Partner an Bord geholt.
Stadtteilmanagement Seestadt aspern - Aktives Mitwirken und
Besiedlungsbegleitung
Das Stadtteilmanagement begleitet BewohnerInnen, AnrainerInnen
sowie UnternehmerInnen und künftige MitarbeiterInnen angesiedelter
Unternehmen mit Angeboten zu Kontaktaufnahme, Kennenlernen, Vernetzen
und aktiver Partizipation. Dadurch wird das Miteinander von
BewohnerInnen, InteressentInnen und AnrainerInnen gestärkt. Ein Blick
auf die erste Zwischenbilanz zeigt das breite Spektrum an Themen und
Tätigkeiten des Stadtteilmanagements im letzten Jahr: 4.600
BesucherInnen beim Infopoint, mehr als 1.000 persönlich überreichte
Willkommenssackerl für SeestädterInnen, rund 500 Info-Anfragen, mehr
als 200 Beiträge auf www.meine.seestadt.info
"Dem Bedürfnis gelebter aktiver Nachbarschaft wird die Seestadt in
besonderer Weise gerecht. 70 Gemeinschaftsgärtnerinnen und -gärtner,
80 Ideen im Ideenpool, 40 singende Mitglieder des Seestadtchors sind
eine erste beeindruckende Bilanz", erklärte Stadtrat Ludwig.
Das Stadtteilmanagement Seestadt aspern arbeitet laufend an
weiteren Projekten zur Bildung sozialer Netze und Nachbarschaft, zu
sozialem Engagement und zur Nutzung lokaler Potenziale. Information
über das Leben und Arbeiten in der Seestadt gibt es über den Blog,
den Newsletter und die künftig erscheinende Stadtteilzeitung.
Zusätzlich gibt es regelmäßige Veranstaltungen wie
Nachbarschaftsfeste.
Zwtl. Willkommensfest in aspern Seestadt
Beim Willkommensfest am Samstag, dem 13. Juni, haben
AnrainerInnen sowie BewohnerInnen der Seestadt die Möglichkeit, ihre
NachbarInnen, aber auch die Unternehmen in aspern besser kennen zu
lernen sowie neue Bekanntschaften zu schließen. Auch zukünftige
SeestädterInnen können so erste Bande an ihr neues Heim knüpfen.
Von Poetry Slam und Geocaching über einer Schnitzeljagd sowie eine
große Tombola bis hin zu Newcomerin Rose May und der angesagten
Wiener Band DELADAP auf der Bühne: Mitte Juni verwandelt Wohnservice
Wien mit Unterstützung von Wien 3420 Aspern Development AG und dem
Stadtteilmanagement Seestadt aspern die Straßen in Wiens neuestem
Stadtteil in ein gewaltiges Festzelt unter freiem Himmel.
BesucherInnen können die Seestadt dabei zu Fuß, mit dem Fahrrad oder
aber dem Bummelzug entdecken.
Wann: Samstag., 13. Juni 2015, 13:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Wo: 22., aspern Seestadt im gesamten Gebiet (U2 Station Seestadt,
Festgelände, Hannah-Arendt-Park)
(Schluss) kau
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