- 08.06.2015, 14:00:13
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Gudenus: Österreich darf nicht zur „besseren“ Türkei werden
Erhebung von österreichisch-türkischen Doppelstaatsbürgerschaften ist Gebot der Stunde
Utl.: Erhebung von österreichisch-türkischen
Doppelstaatsbürgerschaften ist Gebot der Stunde =
Wien (OTS) - Während die Erdogan-Partei in der Türkei eine
ordentliche Wahlschlappe eingefahren und die Mehrheit verloren hat,
hat die AKP von der türkischen Community in Österreich so viele
Stimmen erhalten wie nirgendwo anders auf der Welt. "Der Wahlkampf,
den Erdogan vor einem Jahr in Wien geführt hat, war offenbar mehr als
erfolgreich. Mehr als 64 Prozent der bei uns lebenden Türken haben
ihm seine Stimme gegeben", kritisiert der freiheitliche Klubobmann in
Wien und stellvertretende Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus. "Es
ist nun endgültig an der Zeit zu erheben, wie viele in Österreich
lebende Türken eine Doppelstaatsbürgerschaft haben, um das streng
muslimische System in der Türkei unterstützen zu können. Zudem sei
einmal mehr in aller Schärfe darauf hingewiesen, dass jenen Türken,
die Erdogans Politik der Unfreiheit immer noch befürworten, der Weg
in die Heimat offensteht. Denn das Wahlverhalten der in Österreich
lebenden Türken zeigt ganz deutlich, dass unsere Grundwerte wie freie
Meinungsäußerung und Pressefreiheit anscheinend immer noch keine
Bedeutung für sie haben." Zudem fordert der Klubchef, dass all jenen
mit einer österreichisch-türkischen Doppelstaatsbürgerschaft die
österreichische entzogen werden muss.
Es kann nicht angehen, dass in Österreich der Boden für eine
"bessere" Türkei bereitet werde als es in dem anatolischen Staat der
Fall ist. Wer bei uns leben möchte, muss bereit sein, sich voll zu
integrieren und nach den Spielregeln der österreichischen Verfassung
handeln. Wer nach wie vor Kopftuchzwang, Zwangsehen und keine
Bereitschaft, am öffentlichen Leben außerhalb der türkischen
Community teilzunehmen, forciert, hat bei uns nichts verloren, so
Gudenus abschließend. (Schluss)
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