• 02.06.2015, 15:05:22
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Drehscheibe für Bildung, Forschung und Wirtschaft in der Region

FH Vorarlberg mit Studienangeboten im Technikbereich sehr gut unterwegs

Utl.: FH Vorarlberg mit Studienangeboten im Technikbereich sehr gut
unterwegs =

Bregenz (OTS) - (VLK) - An der FH Vorarlberg läuft derzeit die
Aufnahme-Phase für das Wintersemester 2015/16. 900 Bewerberinnen und
Bewerber hoffen auf eine Zusage - doppelt so viele als Studienplätze
zur Verfügung stehen. Allerdings gibt es vor allem für die
technischen Studiengänge noch einige freie Plätze und die Möglichkeit
sich zu bewerben. Die große Nachfrage bestätigt einmal mehr den
hervorragenden Ruf der FH Vorarlberg in der Region, sagten
Landeshauptmann Markus Wallner und Bildungslandesrätin Bernadette
Mennel im Pressefoyer am Dienstag, 2. Juni 2015.

Der Bereich Technik wurde in den vergangenen Jahren konstant
ausgebaut, weil die Vorarlberger Wirtschaft einen hohen Bedarf hat.
Insgesamt studieren an der FH Vorarlberg derzeit 492 Frauen und
Männer in Technik-Lehrgängen, das sind 43 Prozent aller Studierenden.
Wie gut die FH Vorarlberg mit ihren Angeboten im technischen Bereich
unterwegs ist, zeigt aktuell das starke Abschneiden beim "Shell
Eco-marathon". Bei diesem internationalen Wettbewerb hat ein Team von
berufsbegleitend Studierenden des Studiengangs Energietechnik und
Energiewirtschaft ein selbstgebautes Elektrofahrzeug vorgestellt. LH
Wallner hob auch den erfolgreichen Start des neuen Studiengangs
Elektrotechnik Dual hervor, der den Studierenden die Chance bietet,
sich schon während des Studiums in einem Unternehmen zu etablieren.
Nicht zu vergessen dabei: Die aktuell 30 Studierenden bekommen ab dem
3. Semester - also schon ab September 2015 - auch schon ein Gehalt,
und zwar rund 1.000 Euro brutto 14-mal pro Jahr.

Mittlerweile konnten schon 34 Partnerunternehmen für die
Dual-Ausbildung gewonnen werden, darunter zwei aus der benachbarten
Schweiz. Es sind nicht nur große Leitbetriebe, sondern auch Klein-
und Mittelunternehmen (KMU) wollen die Chance nützen, sich Fachkräfte
mit Hochschulausbildung und Praxis im eigenen Unternehmen zu sichern.
Ein Unternehmen, das von Anfang an als Kooperationspartner dabei war,
ist die Firma OMICRON. Das Studium ermögliche es, theoretische
Kenntnisse und praktische Erfahrungen in einem Unternehmen direkt zu
verbinden, und werde daher als Investition in die Zukunft gesehen,
sagte Human Resources Managerin Theresa Adlassnigg: "Der neue
Studiengang hilft uns, engagierte Mitarbeiter mit einer guten
Wissensbasis, unternehmensspezifischem Know-how, Praxiserfahrung, und
einem guten Verständnis für die Abläufe im Unternehmen zu finden."

Für Bildungslandesrätin Mennel ist die FH Vorarlberg eine aktive
Gestalterin im Bildungsland Vorarlberg. Das Spektrum ist breit, vom
Vollzeitstudium über berufsbegleitende Hochschulausbildungen bis zum
Thema "Vorwissenschaftliche Arbeiten" im Schulalter. Damit sei die FH
Vorarlberg zum einen eine zuverlässige Partnerin für Schülerinnen und
Schülern direkt vor der Matura. Zum anderen sei der seit Februar
dieses Jahrs erstmals angebotene Studienbefähigungslehrgang eine
attraktive Möglichkeit für Menschen, die bereits Berufserfahrung
haben und nun ein Studium absolvieren wollen. Hier zeige sich etwa,
dass auch ein Lehrberuf durchaus mit einem FH-Studium ergänzt werden
kann und damit eine akademische Karriere mit Lehre möglich wird, so
Mennel.

Dennoch verzeichnet der Technik-Bereich, obwohl er beste
Zukunftschancen bietet, nicht zwingendermaßen die größte Nachfrage
bei den Studienanwärtern, erläuterte FH-Geschäftsführer Stefan
Fitz-Rankl. Daher werde mit verschiedenen Aktionen schon ein sehr
junges Publikum angesprochen, um das Interesse an Technik-Studien zu
wecken. Dazu zählen zum einen die Angebote der Kinder- und Jugenduni,
bei denen in den letzten zehn Jahren 14.000 junge Hörerinnen und
Hörer gezählt wurden, und zum anderen die erheblich verstärkte
Kooperation mit mehreren AHS im Rahmen des Physikunterrichts, so
Fitz-Rankl.

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