Papier-Manager kritisieren das Energieeffizienzgesetz

Das seit Jahresbeginn geltende Energieeffizienzgesetz sei eine „typisch österreichische Lösung“.

Wien (OTS) - In den am Mittwoch erscheinenden Oberösterreich- bzw. Niederösterreich-Ausgaben des WirtschaftsBlatts, lassen Reinhard Reiter, Vorstandschef der Papierfabrik Smurfit Kappa Nettingsdorf, und Thomas Salzer, Geschäftsführer von Salzer Papier aus St. Pölten, kein gutes Haar am Energieeffizienzgesetz. Salzer Papier habe in den vergangenen Jahren rund drei Millionen Euro in Energieeffizienz-Maßnahmen gesteckt. Diese würden im neuen Gesetz nun keine Berücksichtigung finden, ärgert sich Salzer. "Dieses Gesetz ist ein Musterbeispiel für ein Chaos-Gesetz." Smurfit-Kappa-Chef Reiter spricht von einer "typisch österreichischen Lösung". Das Gesetz sei "nicht ganz klar, relativ aufwendig und kostenintensiv". Behörden hätten zusätzliche Arbeit und die Wirtschaft auch.

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