Vassilakou zu Flüchtlingen: „Ja, die Zeltstädte müssen weg“

Wien bekennt sich zum Schutz von Menschen auf der Flucht

Wien (OTS) - "Ja, die Zeltstädte müssen weg. Der Bürgermeister hat hier meine volle Unterstützung und die der Wiener Grünen", erklärte Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou im Anschluss an die Aussagen von Wiens Bürgermeister Michael Häupl. "Rot und grün haben hier eine klare Linie: Menschen auf der Flucht, die um ihr eigenes und das Leben ihrer Familien fürchtend an unsere Türen klopfen, verdienen unsere Solidarität und unsere Unterstützung. Sie können sich auf die Menschenrechtsstadt Wien verlassen."

"Dass es Solidarität in Wien und Österreich gibt, sehen wir jeden Tag. BürgerInnen nehmen selbst Menschen auf der Flucht auf, es entwickeln sich neue Wege der guten Betreuung von Flüchtlingen: Wien ist hier Vorreiter wie etwa das Magdas Hotel der Caritas im 2. Bezirk und das Integrationshaus zeigen. In Wien wird keine ausländerfeindliche Politik auf dem Rücken von traumatisierten Flüchtlingen gemacht", so Vassilakou.

"In dieser Situation, wo Menschen vor Krieg flüchten, muss Hilfe immer im Vordergrund stehen. Zeltlager sind keine angemessene Unterbringung. Um ausreichend gute Quartiere sicherzustellen muss langfristig und nachhaltig gearbeitet werden. Nur so können Kapazitäten aufgebaut und auch gehalten werden. Das hat die Innenministerin verabsäumt und fahrlässiger Weise auch noch einen Notstand inszeniert", so Vassilakou.

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