• 31.05.2015, 14:19:46
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Eröffnung des neuen Feuerwehrhauses und des revitalisierten Streckhofes in Haschendorf

LH Pröll: "Im Umgang mit der Geschichte erkennt man die Liebe zur Heimat"

Utl.: LH Pröll: "Im Umgang mit der Geschichte erkennt man die Liebe
zur Heimat" =

St. Pölten (OTS/NLK) - In den vergangenen eineinhalb Jahren wurde in
Haschendorf im Bezirk Wiener Neustadt ein besonderes Projekt
umgesetzt: Um 1,2 Millionen Euro wurde ein neues Feuerwehrhaus
gebaut, der Streckhof revitalisiert und ein Dorfplatz gestaltet.
Eröffnet wurde das Projekt heute, Sonntag, von Landeshauptmann Dr.
Erwin Pröll gemeinsam mit Bürgermeister Alfredo Rosenmaier,
Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger
und Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner, MSc. Die Segnung
nahm Pfarrer Florin Farcas vor.

Landeshauptmann Pröll sprach "großen Respekt, dafür, was hier
entstanden ist" aus und bedankte sich für die geleistete Arbeit. "Der
heutige Tag und diese Feierstunde werden einen wichtigen Platz in den
Geschichtsbüchern der Gemeinde einnehmen", so Pröll. Mit diesem
Projekt werde "eine vollkommen neue Seite im Geschichtsbuch
aufgeschlagen", sprach er von einer Zäsur in der Gemeinde. "Im Umgang
mit der Geschichte erkennt man die Liebe zur Heimat", so Pröll, diese
spüre man in Haschendorf. Hier zeige sich "großer Respekt vor
denjenigen, die vorher hier gelebt haben und vor den eigenen
Gestaltungsfähigkeiten, darauf weiterzubauen und das an die
nachfolgenden Generationen zu übergeben".

Man müsse sich gerade in der heutigen raschlebigen Zeit, in der sich
der "Blick auf morgen, übermorgen und die nächsten Jahre" richte,
wieder der eigenen Wurzeln bewusst werden, so der Landeshauptmann.
Das ein oder andere Mal brauche es auch den "Blick in den
Rückspiegel, um sicher nach vorne gehen zu können". "Dieses Gebäude
und dieser Platz sind ein Symbol für Bürgerengagement und
Bürgerservice", so Pröll.

Dieses Projekt sei "ein Gegentrend zum Trend unserer Zeit", so Pröll,
der betonte, dass mit dem technischen Fortschritt nicht nur Chancen
und Möglichkeiten, sondern auch Gefahren verbunden seien. Es sei
daher wichtig, "Orte vorzufinden, die Oasen der menschlichen und
persönlichen Kommunikation sind". Dieses Gebäude und dieser Platz
seien eine solche "Oase, wo sich Menschen begegnen können". Das mache
den Wert des Projekts aus, so der Landeshauptmann.

Bürgermeister Rosenmaier sprach zur Historie des Umbaus und wie es
dazu gekommen ist. Der Bedarf der Feuerwehr, sich zu vergrößern, sei
entstanden, "weil unsere Heimatgemeinde stetig wächst und die
Aufgaben damit mehr werden". Das neue Feuerwehrhaus biete Platz für
drei Autos, außerdem gebe es einen Raum für Schulungen und Seminare
sowie das Büro des Kommandanten, wo auch der Zivilschutz angesiedelt
werden solle.

Mit dem Dorfplatz habe man einen Ort geschaffen, "wo sich die
Menschen begegnen und austauschen können", so Rosenmaier. So wurde
auch der Standort für den Maibaum hierher verlegt und im Advent werde
hier der Christbaum aufgestellt. Mit dem Streckhof habe man ein Juwel
erhalten und die Möglichkeit geschaffen, Kultur und Unterhaltung zu
bieten. Der Bürgermeister sprach von einer "Symbiose von Dorfplatz
und Streckhof". Hier sollen künftig Vernissagen, Lesungen oder auch
Weinverkostungen stattfinden. Gelungen sei die Umsetzung zu 85
Prozent mit ortsansässigen Unternehmen, zu 100 Prozent sei die
Wertschöpfung in der Region geblieben. Dafür und für die
Unterstützung aller, auch von Landeshauptmann Pröll, bedankte er sich
sehr herzlich.

Landesfeuerwehrkommandant Fahrafellner sprach von einem "Freudentag"
und gratulierte zum neuen Feuerwehrhaus. Er bedankte sich bei
Bürgermeister Rosenmaier "für die Unterstützung und das klare
Bekenntnis zur Feuerwehr" und bei Landeshauptmann Pröll dafür, dass
er immer hinter den Feuerwehren in Niederösterreich stehe.
Stellvertretend für die Anerkennung der Leistungen der Freiwilligen
Feuerwehr Haschendorf überreichte er Feuerwehr-Kommandant Eduard
Schlögl die "Verdienstmedaille des NÖ LFV. 3. Klasse in Bronze".

Schlögl, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Haschendorf, sagte,
dass die Zahl 122 eine wichtige Zahl sei: "122 ist nicht nur die
Notrufnummer, 122 Jahre ist auch der Gründungstag der Freiwilligen
Feuerwehr Haschendorf her." Im alten Feuerwehrhaus sei es bereits
sehr beengt gewesen, nun habe man ein "sicheres und effizientes
Gebäude" geschaffen. Dieses sei "harmonisch in das Ortsbild
eingebunden", bedankte er sich bei der Stadtgemeinde für die
Unterstützung.

Nähere Informationen: Stadtgemeinde Ebenfurth, Bürgermeister Alfredo
Rosenmaier, Telefon 02624/52250-5, e-mail [email protected],
www.ebenfurth.at.

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