- 29.05.2015, 14:49:13
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Lebe Deinen Traum ...
Das Musical "Giovanni Bosco – LIVE FOR YOUTH" ist von 17. bis 31. Juli 2015 im Schlosshof von Hartberg zu sehen
Utl.: Das Musical "Giovanni Bosco – LIVE FOR YOUTH" ist von 17. bis
31. Juli 2015 im Schlosshof von Hartberg zu sehen =
Wien (OTS) - Giovanni Bosco, geboren vor genau 200 Jahren, hat mit
seinem Leben eine Botschaft hinterlassen, die auch heute noch gültig
ist. So wie damals leben auch heute viele junge Menschen auf der
Straße, sich selbst überlassen, auch in Österreich, die Gründe sind
vielfältig, doch eines haben sie gemeinsam, sie haben keine Zukunft.
Ein junger Straßenmusiker findet ein Buch über das Leben des heiligen
Giovanni Bosco. Er erfährt, wie der junge Priester Giovanni damals in
der Großstadt Turin versucht hat, der Not der Kinder und Jugendlichen
zu begegnen, sie von der Straße zu holen, ihnen ein Zuhause zu geben
und eine Zukunft. Viele Schwierigkeiten begleiten seinen Weg, doch
sein Gottvertrauen ist bewundernswert. Zur gleichen Zeit in einem
kleinen Dorf nimmt sich eine junge Frau, Maria Mazzarello, der armen
Mädchen an. Don Bosco sieht in ihr eine Gleichgesinnte und gründet
den Orden der Don Bosco Schwestern und der Salesianer. Ein großes
Werk entsteht, das bis heute lebt. Durch diese Geschichte berührt,
fasst der Straßenmusiker Vertrauen und kann Hilfe annehmen. Er wird
darin bestärkt seine musikalischen Talente zu nutzen und bekommt die
Chance für einen großen Auftritt. Für ihn und seine Freunde hat das
Leben wieder Sinn und Zukunft tut sich auf.
Das Musical, das in Wien und Turin spielt, spannt im musikalischen
Sinn durch lyrische Balladen und schwungvolle Tanznummern einen
weiten Bogen von Elementen aus der Pop- und Rockmusik, bis hin zu
Songs, die auch den italienischen Charakter erkennen lassen.
Leading-Team:
Intendant: Alois Lugitsch Regie: Julia Bruckner Tanz und
Choreographie: Katharina Dunst,
Choreographie: Sarah Hucek Kostüme: Monika Radl
Maske: Waltraud Löffler
In den Hauptrollen:
Don Bosco, Pater Johannes - Klaus Pichler
Maria Mazzarello - Anna Krautgartner
Gio - Thomas Schleimer
Sofia - Marlies Heschl
Chiara - Verena Berg
Francesco - Alexander Winkler
Mama Margherita - Nadja Fink
Giuseppe - Martin Fuchs
Solotanz - Katharina Dunst
Solotanz und Leo - Stefan Putz und weitere 55 Interpreten
Entstehungsgeschichte der Musical-Festspiele Hartberg
Schon seit seiner ersten Zeit als Lehrer an der Musikschule Hartberg
träumte der Komponist, Dirigent und spätere Musikschuldirektor Alois
Lugitsch, ein Musiktheater in Hartberg zu gründen und Bühnenwerke
aufzuführen. Mit dem Jugendchor der Pfarre Hartberg, dem Kinderchor
der Musikschule Hartberg und mit einem neu gegründeten
Musical-Orchester begann er seine Musicalproduktionen. Bei der
Aufführung seines ersten Musicals "Ruth" (Text - Marianne Fischer) im
März 1999 strömten quasi aus dem Nichts 1.400 Besucher in das Schloss
Hartberg - und übertrafen damit alle Erwartungen. So begann eine
Erfolgsgeschichte: Mehr als 35.000 Besucher waren von den
Produktionen "Ruth", "Jakob & Esau", "Jesus Christ Superstar",
"Maria", "Anatevka", "Paulus", "West Side Story", "Josef & Ryan" und
"Aida" beeindruckt und begeistert. Tourneeauftritte im In- und
Ausland (Graz, Wagna, Bad Schönau, Rein, Oberschützen, Weiz,
Knittelfeld, Kapfenberg, Wien, St. Paul, Brixen und Bonn) machten das
Musical-Festspielensemble Hartberg weit über die Landesgrenzen
hinaus bekannt. Die 80 Interpreten aus Hartberg und Umgebung sind
ausgezeichnete Amateure und teils professionelle SängerInnen und
MusikerInnen.
Aufführungstermine Giovanni Bosco - LIVE FOR YOUTH:
Freitag 17. Juli 2015, 20.00 Uhr Samstag 18. Juli 2015, 20.00 Uhr
Freitag 24. Juli 2015, 20.00 Uhr Samstag 25. Juli 2015, 20.00 Uhr
Mittwoch 29. Juli 2015, 20.00 Uhr Donnerstag 30. Juli 2015, 20.00 Uhr
Freitag 31. Juli 2015, 20.00 Uhr
Nähere Infos und Kartenverkauf: 0664/939 80 15
(Musical-Festspiel-Büro ) und www.musical-festspiele.at und in allen
Steiermärkischen Sparkassen
Biographien
Buch - Schwester Sylvia Steiger FMA
geboren 1966 in Oberösterreich. Seit 23 Jahren Don Bosco Schwester,
Sozialpädagogin, zurzeit arbeitet sie im Kinder- und Jugendhaus Stams
(Tirol). "Musik ist mir sehr wichtig, sie ist eine Kraftquelle und
eine Möglichkeit Menschen, besonders junge Menschen, anzusprechen.
Deshalb freue ich mich sehr, dass die Geschichte Don Boscos als
Musical aufgeführt wird und ich dazu das Drehbuch schreiben darf. Don
Bosco hat mich berührt und mein Leben verändert. Durch die Musik, den
Gesang und die Darstellung wird Don Bosco lebendig und sein Leben
kann uns zum Nachdenken anregen und uns helfen, die jungen Menschen
mit seinen Augen zu sehen."
Musik - Alois Lugitsch
geboren 1963, wohnhaft in Schildbach, verheiratet mit Maria, Vater
von vier Söhnen
Alois Lugitsch begann seine musikalische Ausbildung an der MS
Hartberg, studierte an der Hochschule für Musik und darstellenden
Kunst in Oberschützen und Graz die Instrumente Klarinette und
Gitarre; mit dem Ergänzungsstudium den Mag. Art. und einige Jahre
später mit der Studienrichtung 27 (IGP). Eine Ausbildung zum
Kapellmeister und einige Preise bei Musikwettbewerben wie "Jugend
musiziert" gehörten ebenfalls zu seinem musikalischen Werdegang.
Zahlreiche Blasmusikkompositionen und Chorwerke sind bei renommierten
österr. Verlagen veröffentlicht. Viele Werke wie "Es brennt"
Programmstück, "Samba Tanz" (Siegertitel beim österr.
Kompositionswettbewerb 1994), "Rock Fantasy", "Concertino für
Klarinette", "Town and Country" oder "Suite Espressiv"" wurden von
Blasorchestern auf Tonträger aufgenommen. Seit vielen Jahren
veranstaltet er Konzerte und kulturelle Ereignisse im Raum Hartberg.
Mit den Kompositionen der Musicals "Ruth" (1999) und "Ritter fürcht
mich nicht und ich bin stark" (2000) schuf er erste Bühnenwerke.
Seine bisher größten Erfolg feierte Alois Lugitsch mit den Musicals
"Jakob", "Maria", "Paulus" und "Josef & Ryan" die mehr als 20.000
Zuhörer begeistern konnten.
Don Bosco (1815-1888): Priester, Jugendapostel und
Streetworker Gottes
Den Spruch "Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen!"
kennt fast jeder. Zurück geht er auf Johannes Bosco. Für den
Priester, Erzieher und Sozialpionier war dieser Satz weit mehr als
ein netter Spruch: In ihm spiegelt sich die Grundhaltung seines
Lebens und seiner erzieherischen und pastoralen Tätigkeit. Der
italienische Priester galt als unverbesserlicher Optimist. Ohne eine
gehörige Portion Gottvertrauen hätte er es wohl auch kaum auf sich
genommen, in Turin bedürftigen Jugendlichen zu helfen, die im
beginnenden Industriezeitalter auf der Suche nach Arbeit und einem
besseren Leben in der Stadt auf der Strecke geblieben waren. Don
Bosco ist überzeugt davon, dass in jedem jungen Menschen ein guter
Kern steckt. Der Geistliche wollte benachteiligte junge Leute mit
einer Ausbildung fitmachen fürs Leben. Er holte sie von der Straße
und nahm sie in seinem "Oratorium", einem offenen Jugendzentrum, auf.
Für die Erziehung von Kindern und Jugendlichen betrachtete er vier
Elemente als wesentlich: Geborgenheit, Freizeit, Bildung und Glaube.
Revolutionär zur damaligen Zeit ist sein Erziehungsstil, der auf
spürbare Liebe, Einsicht, Glaube und Prävention setzt statt auf harte
Strafen.
Er wurde am 1. April 1934 heiliggesprochen und wird weltweit als
Schutzpatron der Jugend verehrt. Am 31. Jänner 1888 starb Johannes
Bosco. Im Jahr 2015 wird der "Vater und Lehrer der Jugend", wie ihn
Papst Johannes Paul II. bezeichnet hat, 200 Jahre alt. Weltweit
erinnert die Don Bosco Familie an den Einsatz des "Jugendpatrons",
der als "Streetworker Gottes" gilt.
Damit das Leben junger Menschen gelingt
Als zweitgrößte Ordensgemeinschaft der katholischen Kirche zählen die
Salesianer Don Boscos heute 15.300 Mitglieder in 132 Ländern der
Welt. Mit Maria Dominika Mazzarello (1837 - 1881) gründet er 1872 die
Don Bosco Schwestern, die heute mit rund 13.000 Schwestern einen der
größten katholischen Frauenorden der Welt bilden. Außer seiner
eigenen Mutter, Mama Margareta Occhiena (1788- 1856), bezieht er
zahlreiche Frauen und Männer als Lehrer, Ausbilder und Erzieher in
sein Jugendwerk ein. Daraus erwächst seine Idee des "Salesianers in
der Welt", von der sich auch heute weltweit 35.000 Frauen und Männer
in der Vereinigung der Salesianischen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter begeistern lassen.
Das Anliegen Don Boscos, die jungen Menschen ernst zu nehmen, ihre
Nöte und Bedürfnisse zu sehen, ihnen eine Stimme zu geben und eine
Möglichkeit, ihr Leben selbst zu gestalten, ist auch heute wichtig.
Die Salesianer Don Boscos und die Don Bosco Schwestern setzen sich
zusammen mit ihren haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern weltweit an sozialen und humanitären Brennpunkten dafür
ein, dass junge Menschen die Chance auf eine gute Zukunft bekommen.
Ob sie behinderten und sozial benachteiligten Jugendlichen eine
Ausbildung ermöglichen oder junge Flüchtlinge auf ihrem Weg in eine
bessere Zukunft begleiten, ob sie ihnen in Wohnheimen ein Zuhause
geben oder in Jugendbildungsstätten mit ihnen über den Glauben und
ihre Zukunft sprechen: Sie sind da zur Stelle, wo sie besondere Hilfe
benötigen. Sie setzen sich dafür ein, damit das Leben junger Menschen
gelingt.
Derzeit betreuen die Salesianer und die Don Bosco Schwestern in
Österreich Kindergärten und Schulen, leiten Pfarren und
Jugendzentren, führen Wohnheime für Studentinnen und Studenten, für
Schülerinnen und Schüler und laden in der Salesianischen
Jugendbewegung zu zahlreichen Freizeitaktivitäten und religiösen
Angeboten ein. Den sozialen Herausforderungen kommen weitere
Partnerorganisationen nach: Die Salesianer und Don Bosco Schwestern
sind mit dem Verein Jugend Eine Welt Träger des Don Bosco
Flüchtlingswerks. Das Don Bosco Flüchtlingswerk betreut unbegleitete,
minderjährige Asylwerber. In diesem Hilfswerk engagieren sich
zahlreiche Jugendliche ehrenamtlich. Die Vereine Volontariat bewegt
(ebenfalls in Mitträgerschaft von Jugend Eine Welt) und VIDES
organisieren Freiwilligeneinsätze für junge Erwachsene und
unterstützen Projekte in den Ländern des Südens.
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