• 29.05.2015, 13:36:27
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Der Schwan - ein Vorbild in Familienangelegenheiten

Passend zum Vatertag kürt die Pfotenhilfe den Schwan zum Tier des Monats

Utl.: Passend zum Vatertag kürt die Pfotenhilfe den Schwan zum Tier
des Monats =

Wien / Lochen am See (OTS) - Für die meisten Menschen zählen Schwäne
zu den schönsten Gänsen der Welt. In zahlreichen Büchern, Gedichten,
selbst im Ballett Schwanensee wurde dem edlen Vogel von uns Menschen
ein Denkmal gesetzt. Kein Wunder, denn das prächtige Federvieh ist
nicht nur wunderschön anzusehen, es gilt auch als treues
Familientier. Die meisten Schwäne bleiben ein Leben lang zusammen.
Das nimmt die Pfotenhilfe zum Anlass und kürt den Schwan passend zum
bevorstehenden Vatertag zum Tier des Monats Juni.

Am Hof der Pfotenhilfe in Lochen leben zahlreiche Schwäne. Einige
mussten nach Verletzungen von den Tierschützern des Vereins gerettet
bzw. gesund gepflegt werden, andere wiederum sind einfach auf dem
schönen, über fünf Hektar großen Areal mit drei Teichen gelandet und
geblieben. Auch zwei Schwäne die bei Autounfällen verletzt wurden und
je einen Flügel verloren haben genießen ihren Lebensabend bei der
Pfotenhilfe. Zwischen März und Mai ist die Balzzeit bei den Schwänen
und das Weibchen legt im Schnitt fünf bis sieben olivfarbene Eier,
die dann ca. 35 Tage lang bebrütet werden. Die Küken der Schwäne sind
Nestflüchter und können direkt nach dem Schlüpfen schwimmen, aber
erst nach vier bis fünf Monaten Fliegen. Nach dem Schlüpfen ist
übrigens von der Schönheit der Schwäne noch nicht viel zu erkennen.
Sie werden klein und grau geboren. Ihr schönes weißes Federkleid
entwickelt sich erst später. "Die Schwanenväter kümmern sich gleich
nach der Geburt rührend um ihren Nachwuchs." erklärt Johanna Stadler,
Geschäftsführerin der Pfotenhilfe. "Während die Mutter noch die
restlichen Eier ausbrütet, macht sich der Vater mit dem bereits
geschlüpften Nachwuchs auf Schwimmausflug und versorgt seine
Kleinen." so die Tierschützerin.

Einer Schwanenfamilie in der Brutzeit und nach dem Schlüpfen zu nahe
zu kommen ist übrigens nicht ratsam, denn der Nachwuchs wird von den
Eltern beschützt und der Biss eines Schwanes kann durchaus
schmerzvoll sein. Auch raten die Experten der Pfotenhilfe davon ab,
Schwäne zu füttern. Die Tiere ernähren sich hauptsächlich durch
Wasserpflanzen, Muscheln und Schnecken. Junge Schwäne teilweise auch
von Insekten. Das ist auch der Grund, warum man sie häufig mit Kopf
unter Wasser gründelnd beobachten kann. "Vor allem im stätischen
Bereich sollte man es unterlassen, Schwäne zu füttern. Erstens finden
Schwäne wo sie sich niederlassen ausreichend natürliche Nahrung und
zweitens werden durch menschliche Fütterung immer mehr Schwäne
angelockt, wodurch sich Anrainer und Badegäste häufig gestört
fühlen." fügt die Tierexpertin abschließend hinzu.

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