• 29.05.2015, 12:06:51
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Wr. Gemeinderat – SP-Silvia Rubik/Gerhard Kubik: Zukunftsorientierte Verkehrspolitik im Vordergrund

Wien (OTS/SPW-K) - "Die Stadt Wien betreibt eine zukunftsorientierte
Verkehrspolitik", so SP-Gemeinderätin Silvia Rubik, anlässlich der
Aktuellen Stunde in der heutigen Sitzung des Wiener Gemeinderates.

Die Wege zwischen Arbeit, Wohnen und Freizeit sind in Wien sehr kurz
geworden und werden immer kürzer. Auch der Bevölkerungszunahme trägt
die Wiener Stadtpolitik Rechnung: "Das Leben wird immer mobiler, die
Möglichkeiten vielseitiger", so Silvia Rubik. Zur Kritik der
Opposition an den Tempo-30-Zonen klärte Rubik auf: "Tempo-30-Zonen
bedeuten eine höhere Sicherheit - vor allem rund um Schulen. Auch die
Wohnqualität an solchen Straßen wird erhöht, denn der Lärmpegel wird
dadurch gesenkt."

Zur Frage von FP-Gudenus, der wissen wollte, wie viel die
Ampelmännchen-T-Shirts gekostet haben, meinte die SP-Gemeinderätin
nur: "Das spiegelt genau das tatsächliche Interesse der FPÖ an der
Wiener Verkehrspolitik wieder. Reine Polemik!"

SP-Kubik: Ob mit Auto, Rad oder Öffis - jeder geht auch zu Fuß

In seiner heutigen Rede im Gemeinderat weist SP-Gemeinderat Gerhard
Kubik auf die größte - leider oft vernachlässigte - Gruppe in der
Verkehrspolitik hin: Die der FußgängerInnen. "All jene, die nicht
ausschließlich zu Fuß gehen, legen zumindest kurze Wege zu Fuß
zurück", sagt Kubik.

Deshalb wurden auch für die Gruppe der FußgängerInnen Maßnahmen
gesetzt: "Bereits vor 10 Jahren haben wir beschlossen, die
Gehstegbreite auf zwei Meter zu erweitern, um damit eine angenehme
Gehbreite zu schaffen", sagt Kubik. Besonders im innerstädtischen
Bereich sind FußgängerInnen bedeutend: "Man nimmt beim zu Fuß gehen
viele Dinge war, die man sonst nicht sehen würde. Es ist nicht nur
schön, zu Fuß zu gehen, sondern auch gesund", so Kubik.

Attraktive Öffis reduzieren Individualverkehr

Die Wiener SPÖ hält nichts von restriktiven Maßnahmen, um Menschen
das Autofahren schlechtzureden. "Wir haben beispielsweise mit der
Verlängerung der U2 bis zur Seestadt Aspern oder der Verlängerung der
U1 bis nach Favoriten attraktive Alternativen geschaffen. Die Leute
steigen ganze einfach deshalb auf die Öffis um, weil sie attraktiver
geworden sind", betont Kubik.

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