- 29.05.2015, 12:01:40
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FP-Eisenstein: "Gemeindewohnungen neu" sind keine echten Gemeindewohnungen!
Wien braucht "echte" Gemeindewohnungen in ausreichender Anzahl
Utl.: Wien braucht "echte" Gemeindewohnungen in ausreichender Anzahl =
Wien (OTS) - Die 120 neuen Gemeindewohnungen, deren Errichtung
Bürgermeister Häupl angekündigt hat, sind nicht nur in ihrer Anzahl
viel zu gering, sie sind auch keine echten Gemeindewohnungen, stellt
der Wohnbausprecher der Wiener FPÖ, LAbg. Dr. Herbert Eisenstein
fest.
"Abgesehen davon, dass die Zahl von 120 Gemeindewohnungen dermaßen
lächerlich ist, dass sich alle Wienerinnen und Wiener, die dringend
eine Wohnung brauchen, gefrotzelt vorkommen müssen, werden es gar
nicht Gemeinde und Wiener Wiener Wohnen sein, welche diese Wohnungen
errichten", erklärt Eisenstein: "Für den Bau der Wohnungen ist
nämlich eine neu geschaffene Gesellschaft zuständig, die Wiener
Gemeindewohnungsentwicklungs GmbH. Und diese Gesellschaft ist nur zu
49 % in der Hand von Wiener Wohnen, die Mehrheit mit 51 % hält dabei
eine Wohnbaugenossenschaft, noch dazu eine, von der der Rechnungshof
festgestellt hat, dass sie wirtschaftliche Überschüsse auf Kosten der
Mieter erwirtschaftet hätten, die dann nicht wieder in günstigeren
Wohnraum geflossen seien."
Dieses Modell werde daher von der FPÖ-Fraktion im Rathaus abgelehnt.
Denn die Gemeinde hätte sehr wohl die Möglichkeit, Gemeindewohnungen
über Wiener Wohnen selbst zu errichten und auch die benötigten
Grundstück bereitzustellen. Die Zwischenschaltung einer Gesellschaft,
an der noch dazu eine Wohnbaugenossenschaft die Mehrheit habe, sei
vollkommen unnötig und noch dazu verfälschend, weil man hier ja nicht
mehr von Gemeindewohnungen im herkömmlichen Sinne sprechen könne.
"Demgegenüber verlangt die FPÖ seit Jahren die Errichtung von 5.000
neuen Gemeindewohnungen jährlich, um den Rückstau an Vormerkungen
abzubauen und der Bevölkerung leistbaren Wohnraum zur Verfügung zu
stellen", erklärt Eisenstein und betont, dass diese Wohnungen
natürlich ohne Genossenschaftsbeteiligung zu errichten seien.
"Schließlich ist es ein Faktum, dass Wohnen in Wien zu teuer ist und
für weite Teile der Bevölkerung kein leistbarer Wohnraum mehr zur
Verfügung steht. Daher ist es das Gebot der Stunde, rasch leistbare
Wohnungen zur Verfügung zu stellen und zwar in ausreichender Anzahl.
Und dies können eben nur Gemeindewohnungen im herkömmlichen Sinne
sein. Die Gemeinde Wien muss sich endlich auf ihre Verantwortung
gegenüber der Bevölkerung besinnen und rasch handeln." (Schluss) hn
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