• 29.05.2015, 10:50:31
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ÖH Salzburg betont: Zugangsbeschränkungen in Jus sind keine Lösung, Hochschulzugang darf nicht noch mehr eingeschränkt werden

Salzburg (OTS) - Noch vor der nächsten Finanzierungsrunde mit den
Hochschulen versucht Wirtschafts- und nebenbei auch
Wissenschaftsminister Reinhold Mittelehner (ÖVP) einmal mehr, den
Zugang zum Studium einzuschränken. Die ÖH Salzburg erteilt diesem
Vorhaben ein klares "Nein"! Pressemitteilungen der ÖVP, die
Zugangsbeschränkungen als Maßnahmen "im Sinne der Studierenden"
loben, treten wir als Studierende entschlossen entgegen.

Wie die aktuelle IHS-Studie aufzeigt, wurden bereits viele
Studierende aus ihren eigentlichen Wunsch-Studiengängen
hinausgedrängt, andere Studiengänge als zweite Wahl ohne
Zugangsbeschränkungen haben einen Aufschwung erlebt. Anstatt nun
weitere Studiengänge zu beschränken, führt langfristig kein Weg an
einer Ausfinanzierung vorbei.

"Mitterlehner versucht mit seiner Forderung ein Problem zu
konstruieren, das nicht besteht. An den rechtswissenschaftlichen
Fakultäten selbst sieht man keinen Bedarf, die Anzahl der
Studienanfängerinnen und -anfänger zu begrenzen. Die angestrebte
Zugangsbeschränkung würde daher nur neue Probleme schaffen, anstatt
die aktuellen zu lösen" meint Tobias Neugebauer, Vorsitzender sowohl
der Studien- als auch der Fakultätsvertretung der
Rechtswissenschaften in Salzburg.

Wie stark die Studieneingangs- und Orientierungsphase Studierende im
Alltag belastet, wie sehr sie den Einstieg in die Uni erschwert und
wie wenig sie meist in der Praxis mit einer Orientierung zu tun hat,
scheint man im Ministerium nicht einmal registriert zu haben. Anders
sind die ständig wiederkehrenden Forderungen nach mehr STEOP, mehr
Zugangsbeschränkungen und immer weniger freiem Hochschulzugang nicht
erklärbar.

"Eigentlich sollte die Studieneingangs- und Orientierungsphase
evaluiert werden, doch die Evaluierung wird nun als Vorwand für noch
mehr Beschränkungen verwendet, dabei gäbe es bereits genug
Diskussionsbedarf über die bestehenden STEOP-Regelungen." betont
Katharina Obenholzner vom ÖH-Vorsitzteam.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OHS

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