• 29.05.2015, 10:49:37
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Neueste Maßnahme bei SPAR: Altbrot wird zu Futtermittel

Weitergabe von Lebensmitteln bereits jetzt Usus!

Utl.: Weitergabe von Lebensmitteln bereits jetzt Usus! =

Salzburg (OTS) - Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern
ist der österreichische Handel Vorreiter bei der Reduzierung von
Lebensmittelverschwendung. Was in Frankreich gesetzlich geregelt
werden muss, ist in Österreich bereits Realität: Bei SPAR geben alle
Filialen Lebensmittel an Sozialmärkte weiter. Die neueste unter
vielen weiteren Maßnahmen zur Eindämmung von
Lebensmittelverschwendung ist die Aufbereitung von nicht verkauftem
Gebäck und Brot als Futtermittel.

Jedes verschwendete Kilogramm Lebensmittel ist eines zu viel. Daher
setzt SPAR vielfältige Maßnahmen, um möglichst alle angebotenen
Lebensmittel in bester Qualität bis zum Kunden zu bringen. Insgesamt
kann bei SPAR nur rund ein Prozent der angebotenen Produkte nicht
verkauft werden. Noch genießbare Lebensmittel werden freiwillig und
ohne gesetzlichen Zwang an Sozialmärkte oder die Landwirtschaft
weitergegeben - ein funktionierendes System, das keine Regulierung
braucht.

Neueste Maßnahme: Altbrot für den Futtermitteleinsatz

"Einige Brotsorten werden einmalig in der Früh angeliefert - sind sie
verkauft, kommt nichts nach. Ein Grundsortiment an Schwarzbrot und
Gebäck wie Semmerl oder Salzstangerl bieten wir unseren Kunden jedoch
garantiert bis zum Geschäftsschluss. Dieses Sortiment backen wir
bedarfsgerecht direkt in den Märkten auf und können so von Haus aus
den Verderb gering halten", erklärt SPAR-Konzernsprecherin Mag.
Nicole Berkmann. Durchschnittlich sieben Kilo Brot und Gebäck bleiben
trotzdem bei Geschäftsschluss in den Regalen liegen. Besonders Gebäck
hält an manchen Tagen nicht bis zum nächsten Abholtag der
Sozialorganisationen, die 1-2 Mal pro Woche die Märkte anfahren. Für
die Verwertung dieses Brots hat SPAR nun gemeinsam mit Fixkraft in
Ober- und Niederösterreich sowie Wien ein Pilotprojekt gestartet:
Altbrot wird noch in der Filiale aus der Verpackung genommen und über
die bestehende Logistik einmal pro Woche an Fixkraft geliefert. Der
österreichische Futtermittelproduzent verarbeitet das Altbrot zu
hochwertigem Tierfutter. Ein qualitativ ausgezeichnetes
Nahrungsmittel bleibt somit im Lebensmittelkreislauf erhalten.

9 von 10 SPAR-Märkten spenden Produkte an Sozialmärkte

Sind Produkte trotz aller Maßnahmen nicht mehr verkäuflich, aber noch
genießbar, werden sie von SPAR an Sozialmärkte weitergegeben. In Wien
holen beispielsweise "Caritas" und "Team Österreich" Lebensmittel
ein- bis zweimal pro Woche ab, in Vorarlberg ist es der Verein
"Tischlein deck dich" und in Salzburg SOMA-Salzburg. Darüber hinaus
verwenden seit 2015 auch andere Organisationen wie "Foodsharing
Kärnten", Start up in Wien oder das mit dem Viktualia-Award 2015
ausgezeichnete Jugendprojekt "Jugendtreff Donaustadt" nicht mehr
verkäufliche Lebensmittel aus SPAR-Märkten. 93 Prozent aller
SPAR-Standorte arbeiten bereits mit solchen Organisationen zusammen.
Ziel ist, dass alle SPAR-Standorte, in deren Gebiet es Sozialmärkte
gibt, mit mindestens einem derartigen Partner kooperieren. Besonders
in entlegenen Regionen ist die Suche nach Abholern jedoch oft
schwierig, da die geringen Mengen an Lebensmitteln die Anfahrt für
Sozialmärkte nicht lohnen.

Weitere Infos zum Thema Lebensmittelverwertung finden Sie unter
www.spar.at/zeichensetzen.

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