- 28.05.2015, 11:20:22
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Großes Engagement für wenig Rauch
Pharmaindustrie engagiert sich in der Tabakprävention. Umsetzung entsprechender – auch regionaler – Konzepte dank finanzieller Unterstützung des Gremiums Gesundheitsziele.
Utl.: Pharmaindustrie engagiert sich in der Tabakprävention.
Umsetzung entsprechender – auch regionaler – Konzepte dank
finanzieller Unterstützung des Gremiums Gesundheitsziele. =
Wien (OTS) - Gesünder Leben ohne Rauch - diesem Motto verpflichten
sich zahlreiche Initiativen, die landesweit umgesetzt werden.
Angesetzt wird auf mehreren Ebenen, etwa bei Schülern, (zukünftigen)
Eltern und im ärztlichen, pädagogischen oder auch interkulturellen
Beratungskontext. Dazu erklärt Prof. Dr. Robin Rumler, Präsident der
Pharmig, aus Anlass des Welt-Nichtrauchertages am 31.5.: "Sechs der
insgesamt 36 Projekte, die durch das Gremium Gesundheitsziele
gefördert werden, nehmen sich des Themas Tabakprävention und
Raucherentwöhnung an. Sie verbessern die Datenlage zum Thema
Tabakkonsum in Österreich, um darauf aufbauend Präventionsmaßnahmen
entwickeln zu können. Darunter sind aber auch Praxisprojekte, die die
Bevölkerung darin unterstützen, nicht zu rauchen und damit einen
gesünderen Lebensstil zu pflegen."
Die Werkstatt für Suchtprophylaxe realisiert dank der Unterstützung
durch das Gremium Gesundheitsziele "Niko-Teen", ein Projekt, das
Schüler und Jugendliche, aber auch deren Eltern, Lehrer etc. für die
Gefahren durch Tabakkonsum sensibilisieren soll. Der Verein zur
Förderung der Kinder- und Jugendgesundheit in Österreich entwirft und
etabliert einen neuen Lehrgang, um neue Impulse in der Beratung und
Auseinandersetzung mit Lebenswelten von Kindern aller Altersstufen zu
setzen. Die Gebietskrankenkassen sind mit einem Praxis- und einem
Forschungsprojekt engagiert, um Gesundheitsförderungsmaßnahmen in
Schulen umzusetzen bzw. die Datenlage zum Thema Rauchen in der
Schwangerschaft und bei jungen Eltern zu verbessern. Die Donau-Uni
Krems wiederum will Daten erheben, um die interkulturelle
Präventionsarbeit zu verbessern. Die Tiroler Landeskrankenanstalten
GmbH verfolgt dieses Ziel im Hinblick auf Präventionskonzepte im
psychohygienischen Kontext.
Warum die pharmazeutische Industrie derartige Projekte unterstützt,
erklärt Rumler so: "33 Prozent der österreichischen Bevölkerung
bezeichnen sich als Raucher. Wir wissen, dass Tabakkonsum als eine
der Hauptursachen für COPD-Erkrankungen gilt. 4000 Menschen erhalten
jährlich in Österreich die Diagnose Lungenkrebs. Wenn wir hier nicht
gegensteuern, kommen wir dem Ziel einer gesünderen Bevölkerung keinen
Schritt näher".
Die genannten Initiativen sind nur ein geringer Teil der vom Gremium
Gesundheitsziele mit insgesamt 6,75 Mio. Euro geförderten Projekte.
Seit 2011 haben 36 Projekte eine Förderzusage vom Gremium
Gesundheitsziele erhalten, das aus Pharmawirtschaft und Hauptverband
der Sozialversicherungsträger paritätisch besetzt ist. Die Mittel
dafür stammen aus dem Rahmen-Pharmavertrag, der im Wesentlichen die
Leistung eines Solidarbeitrages der Pharmawirtschaft an die
Krankenkassen im Ausmaß von 82 Mio. Euro bis Ende 2015 vorsieht.
Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige
Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit
hat der Verband 120 Mitglieder (Stand Mai 2015), die den
Medikamenten-Markt zu gut 95 Prozent abdecken. Die
Mitgliedsunternehmen der Pharmig bieten Arbeitsplätze für ca. 18.000
Beschäftigte (Quelle: Vollerhebung unter den Pharmig -
Mitgliedsunternehmen, Stand Februar 2015).
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