Großes Engagement für wenig Rauch

Pharmaindustrie engagiert sich in der Tabakprävention. Umsetzung entsprechender – auch regionaler – Konzepte dank finanzieller Unterstützung des Gremiums Gesundheitsziele.

Wien (OTS) - Gesünder Leben ohne Rauch - diesem Motto verpflichten sich zahlreiche Initiativen, die landesweit umgesetzt werden. Angesetzt wird auf mehreren Ebenen, etwa bei Schülern, (zukünftigen) Eltern und im ärztlichen, pädagogischen oder auch interkulturellen Beratungskontext. Dazu erklärt Prof. Dr. Robin Rumler, Präsident der Pharmig, aus Anlass des Welt-Nichtrauchertages am 31.5.: "Sechs der insgesamt 36 Projekte, die durch das Gremium Gesundheitsziele gefördert werden, nehmen sich des Themas Tabakprävention und Raucherentwöhnung an. Sie verbessern die Datenlage zum Thema Tabakkonsum in Österreich, um darauf aufbauend Präventionsmaßnahmen entwickeln zu können. Darunter sind aber auch Praxisprojekte, die die Bevölkerung darin unterstützen, nicht zu rauchen und damit einen gesünderen Lebensstil zu pflegen."

Die Werkstatt für Suchtprophylaxe realisiert dank der Unterstützung durch das Gremium Gesundheitsziele "Niko-Teen", ein Projekt, das Schüler und Jugendliche, aber auch deren Eltern, Lehrer etc. für die Gefahren durch Tabakkonsum sensibilisieren soll. Der Verein zur Förderung der Kinder- und Jugendgesundheit in Österreich entwirft und etabliert einen neuen Lehrgang, um neue Impulse in der Beratung und Auseinandersetzung mit Lebenswelten von Kindern aller Altersstufen zu setzen. Die Gebietskrankenkassen sind mit einem Praxis- und einem Forschungsprojekt engagiert, um Gesundheitsförderungsmaßnahmen in Schulen umzusetzen bzw. die Datenlage zum Thema Rauchen in der Schwangerschaft und bei jungen Eltern zu verbessern. Die Donau-Uni Krems wiederum will Daten erheben, um die interkulturelle Präventionsarbeit zu verbessern. Die Tiroler Landeskrankenanstalten GmbH verfolgt dieses Ziel im Hinblick auf Präventionskonzepte im psychohygienischen Kontext.

Warum die pharmazeutische Industrie derartige Projekte unterstützt, erklärt Rumler so: "33 Prozent der österreichischen Bevölkerung bezeichnen sich als Raucher. Wir wissen, dass Tabakkonsum als eine der Hauptursachen für COPD-Erkrankungen gilt. 4000 Menschen erhalten jährlich in Österreich die Diagnose Lungenkrebs. Wenn wir hier nicht gegensteuern, kommen wir dem Ziel einer gesünderen Bevölkerung keinen Schritt näher".

Die genannten Initiativen sind nur ein geringer Teil der vom Gremium Gesundheitsziele mit insgesamt 6,75 Mio. Euro geförderten Projekte. Seit 2011 haben 36 Projekte eine Förderzusage vom Gremium Gesundheitsziele erhalten, das aus Pharmawirtschaft und Hauptverband der Sozialversicherungsträger paritätisch besetzt ist. Die Mittel dafür stammen aus dem Rahmen-Pharmavertrag, der im Wesentlichen die Leistung eines Solidarbeitrages der Pharmawirtschaft an die Krankenkassen im Ausmaß von 82 Mio. Euro bis Ende 2015 vorsieht.

Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit hat der Verband 120 Mitglieder (Stand Mai 2015), die den Medikamenten-Markt zu gut 95 Prozent abdecken. Die Mitgliedsunternehmen der Pharmig bieten Arbeitsplätze für ca. 18.000 Beschäftigte (Quelle: Vollerhebung unter den Pharmig -Mitgliedsunternehmen, Stand Februar 2015).

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