Oper Burg Gars: Don Carlo als opulentes und stilvolles Renaissance-Drama

Intendant Wildner: "Sind in ruhigeren Gewässern angelangt." Von der Opéra Bastille in Paris nach Gars: Bassbariton Paul Gay im Künstlergespräch

Gars am Kamp (OTS) - "Nach meiner turbulenten ersten Saison, dem Freischütz im vergangenen Sommer, sind wir mittlerweile in ruhigeren Gewässern angelangt und auch die Oper präsentiert sich in neuem Gewand", so Gars-Intendant Johannes Wildner über die neue Produktion "Don Carlo", die am 17. Juli in Gars Premiere feiert.

Anders als den Freischütz 2014 legt er den Don Carlo als "opulentes und großartig ausgestattetes Renaissance-Drama" an: "Regisseur Thilo Reinhart bleibt in seinem Konzept für die Inszenierung haargenau an der Partitur und dem Bild, das Schiller vom spanischen Hof in der beginnenden Neuzeit zeichnet."

Der italienische Kostümbildner Luca Dall'Alpi, bekannt für seine geschmackvollen Roben, kleidet die Sängerinnen und Sänger - darunter Stars wie Alexandra Reinprecht und Paul Gay, der den "Filippo" gibt. Er kommt direkt von der Opéra Bastille in Paris nach Gars: "Stimmlich besteht die Herausforderung bei dieser Rolle vor allem darin, Verdi mit seinen weiten, langen Phrasierungen gerecht zu werden und dabei nicht an Ausdrucksstärke zu verlieren. Darstellerisch ist die Herausforderung, einen großen spanischen König darzustellen, der seine Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit behält, seine Menschlichkeit aber in anderen Momenten sichtbar werden lässt, ohne die Figur so sehr zu schwächen, dass sie unglaubwürdig wird."

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