management club protestiert heftigst gegen die Verunglimpfung österreichischer Führungskräfte

Wien (OTS) - Die im Rahmen der "EMEIA Fraud Survey" der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft EY in 38 Ländern der Regionen Europa, Mittlerer Osten, Indien und Afrika erhobenen und im Mai 2015 u.a. auch für Österreich veröffentlichten Ergebnisse werden vom management club aufs Schärfste zurückgewiesen.

Die Unterstellung, dass die Mehrheit der österreichischen Managerinnen und Manager Bilanzen fälschen, Geschenke annehmen und korrupt wären ist absolut unwahr und durch nichts zu belegen. Nur 100 Befragte in Österreich sind kein repräsentatives Sample, wobei in der Studienbeschreibung nicht einmal die befragten Branchen, bzw. die konkreten Managementebenen ausgewiesen werden. Damit ist die Umfrage auch im höchsten Maße unseriös, die Schlussfolgerungen daraus völlig absurd. Auch die Fragestellungen sind teilweise manipulativ und suggestiv gestellt und damit nicht geeignet, nachvollziehbare und valide Ergebnisse zu bekommen.

Dass gerade eine vermeintlich renommierte Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsfirma wie Ernst & Young, die auch viele österreichische Betriebe berät und betreut, derartig schlechte Umfragen veröffentlicht und damit ihre eigenen Kunden beschädigt, verwundert zusätzlich. Laut Studie geben 68 Prozent der Befragten in Österreich an, dass Unternehmen ihre Zahlen besser darstellen, als sie sind. Sollte dies tatsächlich der Fall sein, müsste man Ernst & Young Komplizenschaft unterstellen, da das Unternehmen auch Bestätigungsvermerke auf die Bilanzen heimischer Betriebe ausstellt.

Es ist unredlich, die österreichischen Führungskräfte pauschal zu verurteilen. Auch jetzt in wirtschaftlich schwierigen Zeiten tragen sie dazu bei, Arbeitsplätze zu erhalten und zu schaffen, damit unseren Wohlstand zu steigern und den Wirtschaftsstandort Österreich attraktiv zu halten.

Wir fordern unserer Mitglieder und alle Managerinnen und Manager des Landes auf, künftig an derartigen Studien nicht mehr teilzunehmen, da sie oft tendenziös sind und die Führungskräfte aus populistischen Gründen in ein falsches Licht rücken.

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