• 22.05.2015, 14:26:08
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management club protestiert heftigst gegen die Verunglimpfung österreichischer Führungskräfte

Wien (OTS) - Die im Rahmen der "EMEIA Fraud Survey" der
Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft EY in 38 Ländern der
Regionen Europa, Mittlerer Osten, Indien und Afrika erhobenen und im
Mai 2015 u.a. auch für Österreich veröffentlichten Ergebnisse werden
vom management club aufs Schärfste zurückgewiesen.

Die Unterstellung, dass die Mehrheit der österreichischen
Managerinnen und Manager Bilanzen fälschen, Geschenke annehmen und
korrupt wären ist absolut unwahr und durch nichts zu belegen. Nur 100
Befragte in Österreich sind kein repräsentatives Sample, wobei in der
Studienbeschreibung nicht einmal die befragten Branchen, bzw. die
konkreten Managementebenen ausgewiesen werden. Damit ist die Umfrage
auch im höchsten Maße unseriös, die Schlussfolgerungen daraus völlig
absurd. Auch die Fragestellungen sind teilweise manipulativ und
suggestiv gestellt und damit nicht geeignet, nachvollziehbare und
valide Ergebnisse zu bekommen.

Dass gerade eine vermeintlich renommierte Wirtschaftsprüfungs- und
Beratungsfirma wie Ernst & Young, die auch viele österreichische
Betriebe berät und betreut, derartig schlechte Umfragen
veröffentlicht und damit ihre eigenen Kunden beschädigt, verwundert
zusätzlich. Laut Studie geben 68 Prozent der Befragten in Österreich
an, dass Unternehmen ihre Zahlen besser darstellen, als sie sind.
Sollte dies tatsächlich der Fall sein, müsste man Ernst & Young
Komplizenschaft unterstellen, da das Unternehmen auch
Bestätigungsvermerke auf die Bilanzen heimischer Betriebe ausstellt.

Es ist unredlich, die österreichischen Führungskräfte pauschal zu
verurteilen. Auch jetzt in wirtschaftlich schwierigen Zeiten tragen
sie dazu bei, Arbeitsplätze zu erhalten und zu schaffen, damit
unseren Wohlstand zu steigern und den Wirtschaftsstandort Österreich
attraktiv zu halten.

Wir fordern unserer Mitglieder und alle Managerinnen und Manager
des Landes auf, künftig an derartigen Studien nicht mehr
teilzunehmen, da sie oft tendenziös sind und die Führungskräfte aus
populistischen Gründen in ein falsches Licht rücken.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEF

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