„Vertrauensverlust in die Innenministerin gefährdet Menschlichkeit“

Oberösterreichs Landeshauptmann-Stv. Entholzer kritisiert Flüchtlingspolitik Mikl-Leitners

Linz (OTS) - "Es ist kein Wunder, dass sich alle gegen die vom Bund aufgezwungenen oder durch die Hintertür geplanten Massenquartiere wehren. Jegliches Vertrauen in Innenministerin Mikl-Leitner ist nämlich verloren gegangen", sagt Landeshauptmann-Stv. Reinhold Entholzer. Die ÖVP-Politikerin hat für Traiskirchen eine Maximalbelegung von 480 Personen und für Thalham von 120 Personen versprochen und sich nicht daran gehalten. "In Traiskirchen sind jetzt mehr als drei Mal so viele Menschen untergebracht. Darum habe ich vollstes Verständnis, dass die BürgermeisterInnen und die meisten Landeshauptleute kein Vertrauen mehr in die Innenministerin und ihre Asylpolitik haben", so Entholzer.

Stolz ist Oberösterreichs SPÖ-Vorsitzender hingegen auf Soziallandesrätin Gertraud Jahn, die es trotz dieses Vertrauensverlustes in die Flüchtlingspolitik von Mikl-Leitner immer wieder schafft, Quartiere für Flüchtlinge aufzutreiben und somit menschliche Lösungen möglich zu machen. "Dass diese Quartiere aus formalen Gründen oder wegen persönlichen Befindlichkeiten dann nicht einmal angenommen werden und die Schutz suchenden Menschen weiter in Zelten frieren müssen, versteht niemand", schließt Entholzer mit einem Appell: "Setzen wir gemeinsam rasch alle notwendigen Schritte, damit das Vertrauen der Bevölkerung in die Flüchtlingspolitik wieder hergestellt werden kann."

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