- 20.05.2015, 19:31:10
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LICHT FÜR DIE WELT: Schwarzer Tag für die Entwicklungszusammenarbeit
Wien (OTS) - LICHT FÜR DIE WELT zeigt sich erschüttert angesichts des
heutigen Beschlusses des Nationalrats über das
Bundesfinanzrahmengesetz, das weitere Kürzungen im Bereich der
Entwicklungszusammenarbeit vorsieht. Allen anderslautenden
Bekundungen im Vorfeld zum Trotz und entgegen den Vorgaben im
Regierungsprogramm haben damit Regierung und Abgeordnete beschlossen,
die Mittel für die Auslandshilfe zu reduzieren.
Rupert Roniger, Geschäftsführer LICHT FÜR DIE WELT, verfolgte heute
gemeinsam mit Vertretern weiterer NGOs und des Dachverbands AG
Globale Verantwortung in Trauerkleidung und stiller Anteilnahme die
Abstimmung der Abgeordneten. "Ich bin sehr enttäuscht, dass die
Entwicklungshilfe mit dem heutigen Beschluss weiter gekürzt wird. Das
ist eine tragische Entscheidung. Die österreichische Politik kommt
damit ihrer Verantwortung nicht nach", so Roniger. Mit dem heutigen
Beschluss wurde die Chance vergeben, Brücken in die Zukunft zu bauen
anstatt sie weiter niederzureißen. "Eine solche Entscheidung, gerade
im Europäischen Jahr für Entwicklung, ist mehr als beschämend für die
österreichische Politik", erklärt Roniger enttäuscht. "Angesichts der
täglichen Tragödien um uns herum ist dieser 20. Mai damit ein
schwarzer Tag für die Entwicklungszusammenarbeit - und damit für
Millionen von Menschen, welchen wir eigentlich so dringend helfen
sollten."
Gemeinsam mit anderen NGOs wird LICHT FÜR DIE WELT nun weiter die
Bundesregierung, namentlich Bundeskanzler Faymann, Vizekanzler
Mitterlehner, Finanzminister Schelling und Außenminister Kurz an ihr
Versprechen erinnern, bis zum Sommer einen Stufenplan zur
schrittweisen Erhöhung der Auslandshilfe-Gelder vorzulegen. "Wir
werden nicht aufhören, an die verantwortlichen Politiker und ihre
Menschlichkeit zu appellieren", so Roniger abschließend.
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