• 20.05.2015, 11:39:51
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FPÖ Wien will Wiener Sozialsystem überarbeiten

Wien (OTS/rk) - Wien sei lebenswert. Aber in der "angeblich sozialen
Stadt" würden bereits über 400.000 Menschen an oder unter der
Armutsgrenze leben, so Wiens FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus und
Gemeinderat Wolfgang Seidl heute, Mittwoch, bei einer
Pressekonferenz. In den vergangenen Jahren seien Arbeitslosigkeit,
Armut, Gebühren und die Zahl der MindestsicherungsempfängerInnen
gestiegen. Eine halbe Milliarde Euro werde im Jahr für die
Mindestsicherung ausgegeben, meinte Gudenus. Sozialleistungen für
InnländerInnen sowie "gut integrierte, fleißige Zuwanderer"
unterstütze die FPÖ, nicht jedoch Leistungen für
"Drittstaatsangehörige, welche etwa die deutsche Sprache nicht lernen
wollen".

Seidl kritisierte zudem geplante Einsparungen bei SpitalsärztInnen
sowie Rettungsfahrten. Am Praterstern würden jährlich über 44.000
polizeiliche Amtshandlungen durchgeführt, hier sei ein Alkoholverbot
gefragt.

Weitere Informationen: FPÖ Wien, Pressestelle, Telefon: 01
4000-81798. (Schluss) tai

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