VP-Dworak ad Akutgeriatrie: Die Betten werden in Hietzing benötigt, Frau Stadträtin

Ersatzlose Verlegung der Kapazitäten ans andere Ende der Stadt ist völliger Humbug

Wien (OTS) - Entsetzt reagiert der Bezirksparteiobmann der ÖVP Hietzing, LAbg. Bernhard Dworak, auf die vor einigen Tagen vom Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) angekündigte Verlegung der 28 Akutgeriatriebetten aus dem Krankenhaus Hietzing in das Pflegewohnhaus Donaustadt, die bis Anfang Jänner 2016 erfolgen soll. Man werde diese Dinge nicht einfach hinnehmen und sich auch entsprechend dagegen wehren.

Ist der RSG Wien noch das Papier wert, auf dem er steht?

Konkret kritisiert Dworak die nicht nachvollziehbare Vorgangsweise der Stadt Wien. Es werden dringend benötigte Spitalskapazitäten einfach ans andere Ende der Stadt verlegt, obwohl im regionalen Strukturplan für Wien (RSG Wien), der die künftigen Kapazitätsplanungen enthält, derzeit 72 Betten für Akutgeriatrie im KH Hietzing für das Jahr 2020 vorgesehen sind.

"Für mich stellt sich die Frage, welchen Sinn die geplanten Spitalsverbünde im Rahmen des Spitalskonzepts haben sollen, wenn der Westen Wiens de facto nur das Wilhelminenspital mit Akutgeriatrie behält, während im Nordosten das Krankenhaus Nord und das Donauspital jeweils mit Akutgeriatriekapazitäten ausgestattet werden. Mir ist schon bewusst, dass der 21. und 22. sowie der 10. Bezirk in den nächsten Jahren einen sehr starken Bevölkerungszuwachs zu bewältigen haben werden, aber deswegen kann man doch nicht einfach etablierte Strukturen aus den Westbezirken ersatzlos dorthin verfrachten", kritisiert Dworak.

Planlose Bettenverschiebung gefährdet med. Versorgung und verunsichert Patient/innen

Dieses Hin- und Herschieben von Kapazitäten auf dem Reißbrett verunsichert nicht nur die Patientinnen und Patienten in Hietzing sondern gefährdet auf lange Sicht die Ausgewogenheit der angebotenen medizinischen Leistungen im Stadtgebiet. "Wir lassen uns die exzellente medizinische Versorgung in Hietzing nicht wegnehmen, Frau Stadträtin. Die Akutgeriatrie muss erhalten bleiben und wir werden im Sinne der Bezirksbevölkerung auch mit aller Kraft dafür kämpfen", so Dworak abschließend.

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