• 19.05.2015, 10:37:53
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VP-Dworak ad Akutgeriatrie: Die Betten werden in Hietzing benötigt, Frau Stadträtin

Ersatzlose Verlegung der Kapazitäten ans andere Ende der Stadt ist völliger Humbug

Utl.: Ersatzlose Verlegung der Kapazitäten ans andere Ende der Stadt
ist völliger Humbug =

Wien (OTS) - Entsetzt reagiert der Bezirksparteiobmann der ÖVP
Hietzing, LAbg. Bernhard Dworak, auf die vor einigen Tagen vom Wiener
Krankenanstaltenverbund (KAV) angekündigte Verlegung der 28
Akutgeriatriebetten aus dem Krankenhaus Hietzing in das
Pflegewohnhaus Donaustadt, die bis Anfang Jänner 2016 erfolgen soll.
Man werde diese Dinge nicht einfach hinnehmen und sich auch
entsprechend dagegen wehren.

Ist der RSG Wien noch das Papier wert, auf dem er steht?

Konkret kritisiert Dworak die nicht nachvollziehbare Vorgangsweise
der Stadt Wien. Es werden dringend benötigte Spitalskapazitäten
einfach ans andere Ende der Stadt verlegt, obwohl im regionalen
Strukturplan für Wien (RSG Wien), der die künftigen
Kapazitätsplanungen enthält, derzeit 72 Betten für Akutgeriatrie im
KH Hietzing für das Jahr 2020 vorgesehen sind.

"Für mich stellt sich die Frage, welchen Sinn die geplanten
Spitalsverbünde im Rahmen des Spitalskonzepts haben sollen, wenn der
Westen Wiens de facto nur das Wilhelminenspital mit Akutgeriatrie
behält, während im Nordosten das Krankenhaus Nord und das Donauspital
jeweils mit Akutgeriatriekapazitäten ausgestattet werden. Mir ist
schon bewusst, dass der 21. und 22. sowie der 10. Bezirk in den
nächsten Jahren einen sehr starken Bevölkerungszuwachs zu bewältigen
haben werden, aber deswegen kann man doch nicht einfach etablierte
Strukturen aus den Westbezirken ersatzlos dorthin verfrachten",
kritisiert Dworak.

Planlose Bettenverschiebung gefährdet med. Versorgung und
verunsichert Patient/innen

Dieses Hin- und Herschieben von Kapazitäten auf dem Reißbrett
verunsichert nicht nur die Patientinnen und Patienten in Hietzing
sondern gefährdet auf lange Sicht die Ausgewogenheit der angebotenen
medizinischen Leistungen im Stadtgebiet. "Wir lassen uns die
exzellente medizinische Versorgung in Hietzing nicht wegnehmen, Frau
Stadträtin. Die Akutgeriatrie muss erhalten bleiben und wir werden im
Sinne der Bezirksbevölkerung auch mit aller Kraft dafür kämpfen", so
Dworak abschließend.

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