• 18.05.2015, 13:24:15
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Neues NÖ Gentechnik-Vorsorgegesetz schafft mehr Sicherheit

Pernkopf: Schutz für Bauern und Konsumenten an erster Stelle

Utl.: Pernkopf: Schutz für Bauern und Konsumenten an erster Stelle =

St. Pölten (OTS/NLK) - Landesrat Dr. Stephan Pernkopf und
EU-Abgeordnete Elisabeth Köstinger informierten am heutigen Montag
bei einer Pressekonferenz in Wien über das neue
Gentechnik-Vorsorgegesetz für Niederösterreich.

"Niederösterreich hat bereits im Jahr 2005 als erstes Bundesland ein
Gentechnik-Vorsorgesetz beschlossen. Wir werden nun auch die ersten
sein, die die neuen Chancen nutzen und das Verbot für die Freisetzung
von gentechnisch veränderten Organismen festschreiben", erklärt
Landesrat Pernkopf. Das neue Gesetz schaffe damit noch mehr
Sicherheit hinsichtlich des Verbots von gentechnisch veränderten
Pflanzen beim Anbau, meinte Pernkopf. Dabei gehe es darum, "die
Bäuerinnen und Bauern, die Konsumentinnen und Konsumenten zu
schützen", erinnerte Pernkopf. "Wir in Niederösterreich haben uns für
eine naturnahe landwirtschaftliche Produktion entschieden, unsere
Bäuerinnen und Bauern arbeiten zu 100 Prozent naturnahe, auf 20
Prozent der Fläche wird biologisch produziert. Dies soll auch in
Zukunft gewährleistet sein und mit dem neuen
Gentechnik-Vorsorgegesetz stellen wir das sicher. Es soll schon am
kommenden Donnerstag im Landtag in St. Pölten beschlossen werden", so
der Landesrat, der momentan auch Vorsitzender der österreichischen
Landes-Agrarreferenten ist. Diese Gesetzesvorlage sei ein gutes
Beispiel, "wie rasch die Bundesländer und Brüssel zusammenarbeiten
und wie ökosoziale Agrarpolitik in der Praxis aussieht", hob Pernkopf
hervor.

"Für Österreich ist es sehr wichtig, eine klare Gentechnikfreiheit im
Anbau zu haben, weil es hier bei uns einen starken Schulterschluss
zwischen den Konsumenten und der Landwirtschaft gibt", sagte
Köstinger. Dieses Thema könne Österreich nicht alleine regeln, "darum
muss die Europäische Union die Rahmenbedingungen schaffen und die
Voraussetzungen liefern", so die EU-Abgeordnete. "Nach sehr vielen
Jahren ist es uns jetzt auf europäischer Ebene gelungen, die
Möglichkeit eines nationalen Anbauverbotes festzuschreiben. Das
heißt, dass zukünftig jeder Mitgliedsstaat für sich selbst rechtlich
abgesichert entscheiden kann, keine Gentechnik auf den Feldern
anzubauen", hob Köstinger hervor.

Nähere Informationen: Büro LR Pernkopf, DI Jürgen Maier, Telefon
02742/9005-12705, e-mail [email protected].

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