• 17.05.2015, 12:56:16
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NEOS: Mit Hundstorfers Stillstand-Politik bleibt Österreich auf der Verliererstraße

Zahlentrickserei geht weiter - Ratlosigkeit im Pensionsbereich

Utl.: Zahlentrickserei geht weiter - Ratlosigkeit im Pensionsbereich =

Wien (OTS) - "In der heutigen Pressestunde hat Sozialminister
Hundstorfer wieder bewiesen, dass mit ihm und seiner
Stillstand-Politik Österreich weiter auf der Verliererstraße bleibt,"
zieht Gerald Loacker, NEOS Sozialsprecher, nach dem Auftritt des
Ministers Bilanz. "Die Forderungen des Ministers nach
Wertschöpfungsabgabe und Überstunden-Euro bringen keine Senkung der
Lohnnebekosten, sondern vielmehr eine Schädigung des
Wirtschaftsstandortes und damit eine weitere Arbeitsplatzvernichtung.
Die Beiträge zum hochverschuldeten Familienlastenausgleichsfonds wird
auch Hundstorfer ohne Konzept nicht senken können", ist Loacker
sicher. Und weiter: "In allen Themen führt der Sozialminister seine
Zahlentrickserei und Schönfärberei fort."

Hundstorfers Automatik: Die Jungen zahlen

"Das Pensionsantrittsalter ist nur aufgrund der Neuregelung der
Invaliditätspension gestiegen, ansonsten geht nichts weiter",
erklärt Loacker. "Peinlich ist die Ratlosigkeit des Ministers im
Pensionsbereich. In Bezug auf das schwedischen Pensionsmodell glänzte
Hundstorfer lediglich mit vollkommener Ahnungslosigkeit. Er kennt das
System nicht gut genug, um fundierte Kritik zu äußern", schüttelt
Loacker den Kopf. "Zu behaupten, dass Österreich bereits einen
Pensionsautomatismus hätte, ist nahezu lächerlich. Es gibt nur einen
Automatismus: die junge Generation zahlt automatisch für Hundstorfers
verfehlte Politik."

"In der Arbeitsmarktpolitik geht die politisch motivierte
Schönrechnerei weiter. Die Arbeitslosenquote bei Älteren ist nicht
so hoch, wie Hundstorfer behauptet. Rechnet man
Schulungsteilnehmer_innen in die Quote, liegt die Arbeitslosigkeit
bei Älteren sogar unter dem Durchschnitt", verdeutlicht Loacker die
Trickserei. "Bis auf einen Bonus/Malus hat auch Hundstorfer hier
keine Konzepte. Stattdessen müssen endlich die Strukturprobleme
angegangen werden: Zurückdrängung des Senioritätsprinzips, frühere
und nachhaltige Umschulungsmöglichkeiten, eine echte Teilpension und
die Teilarbeitsfähigkeit würden entsprechende Rahmenbedingungen für
einen längeren Verbleib am Arbeitsmarkt bringen."

"Die fertige Studie zum Arbeitsmarktzugang für Asylbewerber wird
Hundstorfer als Marketing-Gag verwenden", findet Loacker die Aussagen
des Sozialministers durchschaubar. "Österreich muss bis 20. Juli eine
EU-Richtlinie umsetzen. Hier auf dem Rücken der Asylwerberinnen und
Asylwerber auf Zeit zu spielen und auf Opportunitätsfenster zu
spähen, ist der Situation vollkommen unangebracht."

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