„matinee“ am 17. Mai: Festwochen-Doku und Porträt der Cellistin Sol Gabetta

Außerdem: „Die Kulturwoche“ und „Ausflug ins Gestern: Kaffeehaus-G’schichten“

Wien (OTS) - Die Wiener Festwochen haben wieder Saison! Nach dem "Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker" aus Schönbrunn (am 14. Mai live um 21.05 Uhr in ORF 2), das zum ersten Mal der offizielle Eröffnungsevent des traditionellen Musik-, Theater- und Performancefestivals ist, gibt eine Dokumentation von Ernst Grandits in der "matinee" am Sonntag, dem 17. Mai 2015, um 9.05 Uhr in ORF 2 einen Ausblick auf die wichtigsten Produktionen: "Die Wiener Festwochen 2015 - Erinnerung - Zukunft - Fantasie". Danach steht das Porträt "Die Cellistin Sol Gabetta - ‚Ein Stück von meiner Seele‘" (9.35 Uhr) auf dem Programm: Die argentinische Musikerin gastiert Mitte Mai wieder in Wien. Zum Abschluss des von Martin Traxl moderieten Kulturvormittags stehen "Die Kulturwoche" (10.30 Uhr) und ein "Ausflug ins Gestern" (10.50 Uhr) mit "Kaffeehaus-G’schichten".

"Die Wiener Festwochen 2015 - Erinnerung - Zukunft - Fantasie" (9.05 Uhr)

Unter der Leitung von Intendant Markus Hinterhäuser präsentieren die Wiener Festwochen heuer wieder spannende und vielversprechende Produktionen und Künstler am Puls der Zeit. Insgesamt stehen 40 Produktionen aus 22 Ländern auf dem Programm, darunter fünf Uraufführungen, vier Neuinszenierungen, zwei Europa-Premieren und sechs Premieren im deutschen Sprachraum. Neben Oper, Konzert und Theater werden auch Installationen, Performances, Tanz und Film dargeboten. Ernst Grandits hat in seiner Doku ausgewählte Produktionen des knapp sechswöchigen Festivals bei den Proben und Vorbereitungen besucht und einen Leitfaden durch das Programm erstellt.
So inszeniert Andrea Breth mit der einaktigen Oper "Herzog Blaubarts Burg" von Béla Bartok erstmals in Wien Oper. Angelehnt an die Shakespeare’schen Königsdramen "Henry V.", "Henry VI." und "Richard III." bringen der belgische Regisseur Ivo van Hove und seine Toneelgroep mit "Kings of War" ein explosives Werk über Machtergreifung und Machtausübung zur Uraufführung. Frank Castorf widmet sich mit seiner Interpretation des Romans "Die Brüder Karamasow" dem Kosmos Dostojewski.
Und die Festwochen-Schiene "Into the City", die von österreichischen und internationalen Künstlern gestaltet wird, setzt sich auf vielfältige Weise mit der Erinnerungskultur und Geschichtspolitik auseinander.
Wie bereits im vergangen Jahr fungiert auch heuer wieder das Festwochenzentrum im Künstlerhaus als Wohnzimmer und Leselounge der Festwochen und bildet einen Ort zum Austausch zwischen Künstlerinnen, Künstlern und Publikum.

"Die Cellistin Sol Gabetta - ,Ein Stück von meiner Seele‘" (9.35 Uhr)

Die Cellistin Sol Gabetta ist aus dem internationalen Konzertgeschehen nicht mehr wegzudenken. In Argentinien geboren, entdeckte die Ausnahmekünstlerin bereits als Vierjährige ihre Liebe zum Cello. Heute spielt sie eines der seltenen Instrumente von Giovanni Battista Guadagnini aus dem Jahr 1759.
Der Film von Annette Schreier porträtiert die sympathische und vielseitige argentinische Musikerin, die nebenbei auch im deutschen Fernsehen moderiert, und führt u. a. zu Proben und Konzertauftritten mit dem - vergangenen Jahr verstorbenen - Dirigenten Lorin Maazel.

Sol Gabetta begeistert das Publikum nicht nur durch ihre außergewöhnliche Musikalität, sondern mindestens ebenso durch ihre erfrischende und warmherzige Persönlichkeit. In Wien bestreitet die Cellistin Mitte Mai mehrere Konzerte im Musikverein.

Die Sendungen der "matinee", für die Lizenzrechte vorliegen, sind nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar und werden auch als Live-Stream angeboten.

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