HCB-Skandal – Team Kärnten/Köfer/Prasch: „LH Kaiser lässt Leadership bei Verantwortung und Aufarbeitung vermissen“

Bürger erwarten sich Maßnahmen, die dazu beitragen können, dass das Vertrauen in die Koalition und in die Landesverwaltung wieder zurückgewonnen wird

Klagenfurt (OTS) - "Peter Kaiser lässt als Landeshauptmann bei der Aufarbeitung des HCB-Skandals Leadership-Kompetenz vermissen." Mit diesen klaren Worten resümiert der stv. Vorsitzende des HCB-U-Ausschusses, Abg. Hartmut Prasch, die heutige Zeugenaussage Kaisers. "Die Bevölkerung vor Ort hat nichts von schönen Worten Kaisers. Vielmehr erwarten sich die Bürger endlich Maßnahmen, die dazu beitragen können, dass das Vertrauen in die Koalition und in die Landesverwaltung wieder zurückgewonnen wird." Laut Prasch offenbarte die Zeugenaussage Kaisers, dass dieser scheinbar weiter nichts von personellen Konsequenzen wissen will und auch selbst nicht bereit ist, Fehler in der Koalition und in der Verwaltung einzugestehen.

Kärntens Landesrat Gerhard Köfer spricht in Bezug auf die Bewältigung der HCB-Causa von einem "unwürdigen Schauspiel" und einem "Weglegen von Verantwortung". Die derzeit stattfindenden "Zukunftsgespräche" im Görtschitztal bezeichnet Köfer - angesichts der dort herrschenden Zustände und des schwierigen Klimas - als wenig zielführend. Bevor von Kaiser und der Koalition nicht endlich tiefgreifende Konsequenzen gezogen werden, sind diese Versammlungen wenig zweckdienlich. Die Görtschitztaler haben längst jegliches Vertrauen verloren und zweifeln zu Recht daran, dass ihnen die volle Wahrheit erzählt wird. Bevor die Gespräche im Tal weitergehen, müssen kraftvolle, ehrliche Zeichen und Taten gesetzt werden."

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