• 13.05.2015, 08:01:16
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GLOBAL 2000: Geplante Ölbohrungen der OMV im Urlaubsparadies - 75 % der KroatInnen will Volksabstimmung

Schon 3.300 ÖsterreicherInnen unterstützen den GLOBAL 2000-Aufruf an die OMV, nicht gegen den Willen der kroatischen Bevölkerung in der Adria nach Öl zu bohren.

Utl.: Schon 3.300 ÖsterreicherInnen unterstützen den GLOBAL
2000-Aufruf an die OMV, nicht gegen den Willen der kroatischen
Bevölkerung in der Adria nach Öl zu bohren. =

Wien (OTS) - am 13. Mai 2015: In einer aktuellen Umfrage zeigt sich
die kroatische Bevölkerung kritisch gegenüber den Plänen, an ihrer
Küste nach Öl zu bohren: 75 Prozent sprechen sich für eine
Volksabstimmung über Ölbohrungen an der Adriaküste aus. Ablehnung
kommt natürlich vor allem aus den betroffenen Regionen: Die Region
Dubrovnik-Neretva, vor deren Küste die OMV Konzessionen hält, hat
sich wie die nördlicher gelegene Region Šibenik-Knin bereits gegen
Ölbohrungen vor ihrer Küste ausgesprochen.

Die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 sieht sich
in der Ablehnung von Ölbohrungen in der Adria bestärkt: "Wir fordern
OMV-Generaldirektor Gerhard Roiss nun erneut und verstärkt auf, die
Pläne zu den Ölbohrungen in unseren Urlaubsparadiesen fallen zu
lassen und nicht gegen den Willen der kroatischen Bevölkerung nach Öl
zu bohren. Am Ende seiner Amtszeit sollte er keinen so großen Fehler
besiegeln", so Johannes Wahlmüller, GLOBAL 2000 Klimasprecher. Diesen
Appell an die OMV-Führung unterstützen mittlerweile auch rund 3.300
ÖsterreicherInnen, die sich im Rahmen einer GLOBAL 2000
E-Mail-Protestaktion schriftlich an OMV-Generaldirektor Gerhard Roiss
gewandt haben. "Die OMV-Spitze kann nicht ewig weghören, wenn sich so
viele Menschen für den Erhalt unserer Urlaubsparadiese aussprechen.
Wir werden weiter für den Erhalt dieses Naturschatzes kämpfen!" so
Wahlmüller.

Ölbohrungen gefährden Natur und Mensch

Entlang der gesamten Adria-Küste sollen bis 10 km vor der Küste und
bis 6 km vor kroatischen Inseln Ölbohrungen statt finden - das
bedeutet, dass Bohrtürme in Sichtweite der Strände in Betrieb wären.
Die OMV hält unter anderem Ölbohrkonzessionen vor Dubrovnik, in der
Nähe der Inseln des kroatischen Nationalparks Kornati sowie in der
Nähe des jüngsten kroatischen Naturparks Lastovo.

Das Vorhaben gefährdet die Lebensgrundlage vieler Menschen vor Ort:
den Tourismus und die Fischerei. Aber es gefährdet auch das Ökosystem
der Adria. Bei einem Unfall wäre durch die Strömungsverhältnisse im
Meer potenziell sehr rasch ein großer Teil der Adria-Küste Kroatiens
und Italiens verschmutzt. Denn entlang der kroatischen Seite fließt
die Strömung nach Norden, entlang der italienischen Seite dann nach
Süden. Und: Das Vorhaben würde per se zu klimaschädigenden
CO2-Emissionen führen. Aus Klimaschutzgründen darf nur noch maximal
ein Drittel der bereits bekannten wirtschaftlich nutzbaren Ölreserven
genutzt werden. Vor diesem Hintergrund ist die Suche immer neuer
Ölfelder nicht mehr zeitgemäß.

Jede/r kann den Aufruf an OMV-Generaldirektor Gerhard Roiss
unterstützen, unsere Urlaubsparadiese zu erhalten:
unter https://www.global2000.at/sos-adria

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