- 12.05.2015, 14:28:02
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ÖVP-Bundesparteitag 6 - Unternehmerisches Denken und Handeln stärkt Österreich – FOTO
Starkes Bekenntnis der ÖVP zum Leistungsgedanken und Eigenverantwortung in allen Themenbereichen – Freies Unternehmertum durch "Recht auf Selbstständigkeit" ausbauen
Utl.: Starkes Bekenntnis der ÖVP zum Leistungsgedanken und
Eigenverantwortung in allen Themenbereichen – Freies
Unternehmertum
durch "Recht auf Selbstständigkeit" ausbauen =
Wien, 12. Mai 2015 (ÖVP-PD) "Als Volkspartei stehen wir für
selbstbestimmte Menschen, wir trauen den Menschen etwas zu. Wir
sind überzeugt von der Gestaltungskraft jedes Einzelnen. Daher muss
sich Leistung lohnen, daher ist uns unternehmerisches Angehen der
Dinge ein Anliegen. Wer unternehmerisch denkt und handelt, der
schaut nicht zu, der agiert, der schafft gesellschaftlichen
Mehrwehrt. Das ist der Unterschied zu den Staatsfetischisten, die
Geschenke für alle versprechen und Schulden für alle meinen.
Wohlstand entsteht nur durch harte Arbeit, wir brauchen eine
Entziehungskur von der 'Droge Staat'", unterstreicht Staatsekretär
Harald Mahrer zum gestärkten Bekenntnis der ÖVP, die Partei des
"unternehmerischen Denkens und Handelns" zu sein. Zum Beschluss des
neuen Grundsatzprogramms, das die Bedeutung des unternehmerischen
Handelns und des Leistungsgedankens hervorhebt, sagt der
Staatssekretär: "Wir wollen sozialen Aufstieg, Chancengerechtigkeit
und den Erwerb von Eigentum fördern. Dafür ist wirtschaftliche
Leistungskraft, die von Arbeitnehmern und Unternehmern
partnerschaftlich erarbeitet wird, Voraussetzung und gleichzeitig
das Fundament unseres Gesellschaftsmodells." Die ÖVP sei die
Partei, die diese Leistungskraft und den Leistungsgedanken fördern
und nicht bestrafen wolle: "Deshalb unterstützen wir Fleiß und
Leistungswillen und die Bereitschaft zum unternehmerischen Risiko.
Verantwortungsvolles Unternehmertum im Sinn des 'ehrbaren
Kaufmanns' soll in allen gesellschaftlichen Bereichen Leitbild
sein: Nachhaltig denken und handeln und Verantwortung für das
eigene Tun übernehmen, sind allgemein gültige, klassische
bürgerliche Werte", betont Staatsekretär Mahrer zur stärkeren
Ausrichtung des ÖVP-Grundsatzprogrammes in Richtung dieser
Prinzipien. ****
Dazu will die ÖVP in Zukunft ein "freies Unternehmertum" als
einen ihrer Kernwerte stärker betonen, wie Wirtschaftsbund-
Generalsekretär Peter Haubner bei dem entsprechenden Antrag
darlegt. Der Antrag sieht ein garantiertes "Recht auf
Selbständigkeit" vor und wurde mit 356 Stimmen, und damit 97
Prozent der Delegierten, die bei diesem Antrag mitgestimmt haben,
angenommen. Der Staat und die Verwaltung haben demzufolge dem
Unternehmer die Entfaltung seiner unternehmerischen Tätigkeiten zu
ermöglichen. Damit stärke man Eigenverantwortung und die
Begeisterung für das Unternehmerdasein und zeige eine stärkere
Wertschätzung für diejenigen Leistungsträger, die durch ihre
selbständige Tätigkeit zum Wohle der Gesamtheit beitragen. "Denn
die Unternehmer sind das Pferd, das den 'Karren' zieht. Wir sind in
wirtschaftlich sensiblen Zeiten, daher müssen wir überlegen, wie
wir weiterkommen: durch Leistung, Wettbewerb, Arbeit, die Freude
macht, und starke Unternehmen", zeigt sich Haubner überzeugt.
Wer unternehmerisches Denken und Handeln fördern wolle, der
müsse die Freiheit des Einzelnen stärken: "Denn Freiheit im
Unternehmensbereich bedeutet mehr Innovation statt Restriktion. Die
Stärkung der Freiheit muss auch im staatlichen Bereich angegangen
werden, um etwa die Chancen der Globalisierung besser zu nutzen",
so Thomas Stelzer, Klubobmann der ÖVP Oberösterreich. "Dazu müssen
wir die Bedingungen im Bildungs- und Forschungsbereich etwa durch
ein leistungsfreundliches Steuersystem und die Beseitigung
unnötiger bürokratischer Hürden besser an die Anforderungen des
Wirtschaftslebens anpassen", so Stelzer. Dazu zähle auch eine
Steuerpolitik, die Privatinitiative, Leistungsorientierung und
Investitionsfreude sowie den Erwerb von Eigentum in Österreich
fördere.
Die Zustimmung des Österreichischen Seniorenbundes
unterstreicht der Obmann des Seniorenbundes, Andreas Khol: "Wir
Senioren stehen voll hinter einer nachhaltigen Politik, bei der der
unternehmerische Ansatz einen wesentlichen Bestandteil darstellt.
Wir haben einen Programmentwurf, der Orientierung bietet und unsere
Grundwerte betont und bewahrt." Wichtig und wesentliche sei ihm als
Südtiroler auch, dass erstmals in der ÖVP-Geschichte die
Schutzfunktion Österreichs für Südtirol in einem Programm
festgeschrieben werde, betont Khol.
"Die ÖVP ist eine Reformpartei. Wir machen Reformen aus unserer
Verantwortung heraus", betont Nationalratsabgeordnete Beatrix Karl
das Selbstverständnis der ÖVP. Nationalratsabgeordnete und Obfrau
der ÖVP Frauen, Dorothea Schittenhelm, verdeutlicht, dass die ÖVP
sich "von den anderen politischen Mitbewerbern, die Gleichmacherei
und Populismus zum Programm erklärt haben", klar unterscheidet:
"Wir wollen eine Chancen-Gesellschaft, in der jede und jeder
Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten hat. In diesem Sinne braucht
es auch mehr Vertrauen in die Kraft unseres Landes und wieder mehr
Vertrauen in die politische Führung."
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