FPÖ-Haider: Generelles Rauchverbot wird in Anzeigenflut münden

"Raucher werden zu Feindbildern für Anrainer von Lokalen"

Wien (OTS) - "Was mit dem geplanten generellen Rauchverbot in der Gastronomie auf die Wirte zukommt, ist den Damen und Herren von SPÖ und ÖVP scheinbar noch nicht in voller Tragweite bewusst," äußerte sich der freiheitliche Tourismussprecher und Vorsitzende des Tourismusausschusses, NAbg. Mag. Roman Haider, besorgt. Wohin sollten sich denn die Raucher "verdrücken", wenn sie in den Gaststätten nicht mehr rauchen dürften? "Natürlich wird sich das meistens vor den Lokalen abspielen. Hier wird man sich dann an einem Aschenbecher oder unter einem Heizschwammerl zum Rauchen treffen. Welche Beschwerden und Anzeigenflut sich dann wegen Lärmbelästigung und Rauchbelästigung von den Anrainern ergeben wird, kann ich mir jetzt schon lebhaft vorstellen," so Haider, der befürchtet, dass es zu einer massiven Missstimmung zwischen Lokalbetreibern und Bewohnern der Umgebung kommen werde.

"Ganz abgesehen davon, dass natürlich die Unternehmer wieder um jeden Aschenbecher vor der Türe und für jeden 'Raucherplatz' vor dem Lokal ansuchen müssen. Hier wird es wieder Auflagen geben und die Wirte werden wieder investieren müssen. Diese Regelungen werden wieder von Land zu Land verschieden sein und viele Unternehmer werden wieder mit Kontrollen und Strafen zu kämpfen haben", so Haider weiter.

Alles in allem sei das geplante generelle Rauchverbot in der Gastronomie seitens der Politik nicht durchdacht. "Es wird dazu führen, dass das Verhältnis zwischen Rauchern und Nichtrauchern deutlich schlechter wird und es wird die Unternehmer hindern, wirtschaftlich erfolgreich zu sein", so Haider.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at
http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0002