KA-AZG zum Wohle der Patientinnen und Patienten umsetzen!!!

Wien, Graz und Innsbruck (OTS) - Die Betriebsräte der Med Unis Graz, Wien und Innsbruck trafen sich in Bad Aussee um zu beraten, wie das neue Krankenanstalten Arbeitszeitgesetz (KA-AZG) am besten zum Wohle der Patienten/innen umgesetzt werden kann.
An den Unikliniken arbeiten Ärzte/innen in Forschung und Lehre, die zusätzlich einen wesentlichen Anteil an der ärztlichen Versorgung und Spitzenmedizin leisten.

Die Arbeitszeitverkürzung im KA-AZG darf nicht zulasten von Forschung und Lehre erfolgen. Die Arbeitsbedingungen sind so zu verbessern, dass auch tagsüber regelmäßig geforscht und gelehrt werden kann, ansonsten droht fortgesetzte Abwanderung von Ärzten/innen ins Ausland, was zu einem Nachteil in der ärztlichen Versorgung Österreichs führt.

Wesentlicher Teil der Überbeanspruchung ist, dass Ärztinnen und Ärzte als Lückenbüßer für Administration, Klinikverwaltung und für mitwirkende Tätigkeiten des gehobenen Pflegepersonals (Blutabnahmen, Infusionen nachhängen, etc.) herangezogen werden. Österreichs gut ausgebildete Krankenpflege ist bestens geschult, diese verantwortungsvollen Tätigkeiten bei gleichzeitiger Entlastung von Verwaltungstätigkeit durchzuführen - auch in Wien!

Universitätsärzte/innen fordern die Verantwortlichen auf, die Arbeitsbedingungen in den Spitälern endlich so zu verbessern, dass Österreich auch in Zukunft seinen Spitzenplatz in der ärztlichen Versorgung und medizinischen Wissenschaft behält.

Rückfragen & Kontakt:

Ao. Univ. Prof. Dr. Martin Vicenzi, Graz, 0664 8438425
Priv. Doz. Dr. Martin Andreas, PhD, MBA, Wien 0664 5235472
Ao. Univ. Prof. Dr. Martin Tiefenthaler, Innsbruck, 0699 12369897

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0010