• 11.05.2015, 11:22:49
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SWV NÖ-Ernst: „Wir kämpfen in der Wirtschaftskammer für die Anliegen der kleinen und mittleren Unternehmen“

Wirtschaftsverband NÖ setzt sich im WKNÖ-Wirtschaftsparlament für bessere Bedingungen für KMU ein.

Utl.: Wirtschaftsverband NÖ setzt sich im WKNÖ-Wirtschaftsparlament
für bessere Bedingungen für KMU ein. =

St. Pölten (OTS) - "Der Wirtschaftsverband Niederösterreich wird auch
in Zukunft seine starke Stimme und seine Möglichkeiten in der WKNÖ
nutzen, um wichtige Wirtschaftsthemen mitzugestalten", erklärt der
Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes
Niederösterreich (SWV NÖ), KommR Günter Ernst. Er wurde im
Wirtschaftsparlament, das am 8.Mai in St.Pölten stattfand, als
Vizepräsident der WKNÖ bestätigt. "Der SWV NÖ arbeitet in der
Wirtschaftskammer dafür, dass die Bedingungen für die kleinen und
mittleren Unternehmen (KMU) und Einpersonenunternehmen (EPU)
verbessert werden. Das wäre auch ein wichtiger Impuls für den
Wirtschaftsstandort Niederösterreich."

In den Mittelpunkt der Arbeit der kommenden Jahre stellt der
Wirtschaftsverband NÖ faire Wettbewerbschancen für die Kleinst-,
Klein- und Mittelbetriebe und eine bessere soziale Absicherung der
UnternehmerInnen.
"Die Selbstständigen müssen vor allem im Krankheitsfall besser
abgesichert werden. Sie zahlen die gleichen Beiträge wie
ASVG-Versicherte in die Krankenversicherung ein. Daher stehen ihnen
auch die gleichen Leistungen zu. Der Selbstbehalt für
UnternehmerInnen beim Arztbesuch muss deshalb abgeschafft werden. Und
an KleinstunternehmerInnen sollte das Krankengeld nicht erst nach
sechs Wochen, sondern ab dem ersten Tag der Erwerbsunfähigkeit
ausbezahlt werden. Denn diese Selbstständigen haben sonst keinerlei
Einkommen."

"Aber auch im Wettbewerb müssen die Einpersonenunternehmen sowie die
kleinen und mittleren Betriebe faire Chancen haben. Sie dürfen nicht
benachteiligt werden und müssen einen einfacheren Zugang zu
öffentlichen Ausschreibungen erhalten, damit sie bei öffentlichen
Auftragsvergaben wieder öfter zum Zug kommen."
"Die wirtschaftliche Entwicklung unseres Bundeslandes und jeder
einzelner seiner Regionen hängt in hohem Maß davon ab, in welchem
Umfang diese Unternehmen ihr enormes Potential ausschöpfen können."

"Damit das bestmöglich gelingt, müssen ihnen bürokratische Hürden,
von denen es leider zu viele gibt, aus dem Weg geräumt werden. Alle
diese Maßnahmen wären auch für die zahlreichen BetriebsgründerInnen
von entscheidender Bedeutung."
"Dafür setzt sich der Wirtschaftsverband NÖ als der Partner der EPU
und KMU ein. Und dafür ist eine Zusammenarbeit möglichst vieler
wirtschaftspolitischer Kräfte wünschenswert. Denn die Basis und der
Schlüssel zu einem erfolgreichen Kurs unseres Bundeslandes sind
innovative und leistungsstarke kleine und mittlere Unternehmen",
stellt Günter Ernst fest.

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