- 11.05.2015, 09:58:19
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Gudenus fordert: Sektorales Bettelverbot jetzt!
Auch Verfassung darf diesbezüglich nicht sakrosankt sein
Utl.: Auch Verfassung darf diesbezüglich nicht sakrosankt sein =
Wien (OTS) - "Wann wird die Stadt Wien endlich etwas gegen das
Bettelunwesen unternehmen?", fragt der freiheitliche Klubobmann im
Wiener Rathaus, Mag. Johann Gudenus, angesichts einer im "Profil"
veröffentlichten Umfrage. Diese ergab, dass sich 74 Prozent der
Österreicher für ein generelles Bettelverbot aussprechen, nur 24
Prozent sind dagegen. "Die Verfassung ist ein hohes Gut, aber nicht
sakrosankt", kritisiert Gudenus, der wenigstens eine Debatte über die
Änderung des Gesetzes diesbezüglich fordert. Als ersten Schritt in
diese Richtung könnte es Bürgermeister Häupl der Stadt Salzburg
gleichtun und zumindest ein sektorales Bettelverbot verhängen:
"Offenbar ist das auch der Wunsch der Wienerinnen und Wiener, die
tagtäglich belästigt werden."
"Immer wieder wird von aggressiven Bettlern auf belebten
Einkaufsstraßen oder auf Märkten berichtet, die, gibt man ihnen nicht
wenigstens ein paar Cent, einen wüst beschimpfen oder auch einmal
zuhauen", gibt Gudenus Berichte von Bürgern wider. Warum hier nicht
endlich gehandelt wird, ist unverständlich, denn auf Basis der
aktuellen rechtlichen Grundlage sind der Polizei die Hände gebunden.
Zudem müssen die gutmenschlich veranlagten Linken endlich begreifen,
dass die Bettler das letzte Glied in der Kette brutaler
Mafia-Organisationen sind, die mit dem Leid derer, die sie auf die
Straße schicken, versuchen ordentlich abzukassieren. "Die Bettler
werden scharenweise von Rumänien oder Bulgarien nach Wien gekarrt,
hier in menschenunwürdigen Quartieren untergebracht und müssen ihr
erschnorrtes Geld sofort abliefern", sagt Gudenus. Solange man
Bettelei duldet, werden diese Menschen weiter leiden müssen.
(Schluss)
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