mc-Präsident Gerhard Starsich begrüßt Vorschläge von Minister Brandstetter zur Reform der Untreue-Bestimmung im Strafrecht

Wien (OTS) - Die Auslegung der derzeit geltenden Regelungen hat zu einer massiven Verunsicherung unter leitenden Mitarbeitern geführt. Indem die Grenzen der Legalität für die Betroffenen nicht klar definiert sind, werden fundamentale Prinzipien eines gerechten und praktikablen Strafrechts verletzt. Neben der dadurch entstehenden Verunsicherung unter Entscheidungsträgern ist auch ein damit einhergehender enormer betriebswirtschaftlicher und volkswirtschaftlicher Schaden entstanden. Die befürchtete Verfolgbarkeit wegen Untreue verhindert den wirtschaftlich sinnvollen Weg eines Vergleiches. Stattdessen führt die momentane Gesetzeslage zu einer Vielzahl an hohe Kosten verursachenden gerichtlichen Verfahren, die sich über mehrere Instanzen und Jahre erstrecken und eine Unzahl an teuren wie auch zeitintensiven Absicherungsgutachten verursachen.

Der Präsident des management club appelliert daher im volkswirtschaftlichen Interesse und zur Absicherung des Wirtschaftsstandortes Österreich eindringlich an die Parlamentarier, den Entwurf von Justizminister Wolfgang Brandstetter zu unterstützen. "Statt einer Unzahl teurer Absicherungsgutachten und sinnloser Prozesse sollen die Unternehmensverantwortlichen besser ihr Geld und ihre Energie für Investitionen und die Schaffung von Arbeitsplätzen verwenden. Im Namen unserer mehr als 3.300 Mitglieder ersuchen wir daher um eine rasche Novellierung des Untreue-Paragrafen entsprechend den Vorschlägen des Justizministers", erklärte Präsident Starsich abschließend.

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