- 10.05.2015, 11:18:55
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mc-Präsident Gerhard Starsich begrüßt Vorschläge von Minister Brandstetter zur Reform der Untreue-Bestimmung im Strafrecht
Wien (OTS) - Die Auslegung der derzeit geltenden Regelungen hat zu
einer massiven Verunsicherung unter leitenden Mitarbeitern geführt.
Indem die Grenzen der Legalität für die Betroffenen nicht klar
definiert sind, werden fundamentale Prinzipien eines gerechten und
praktikablen Strafrechts verletzt. Neben der dadurch entstehenden
Verunsicherung unter Entscheidungsträgern ist auch ein damit
einhergehender enormer betriebswirtschaftlicher und
volkswirtschaftlicher Schaden entstanden. Die befürchtete
Verfolgbarkeit wegen Untreue verhindert den wirtschaftlich sinnvollen
Weg eines Vergleiches. Stattdessen führt die momentane Gesetzeslage
zu einer Vielzahl an hohe Kosten verursachenden gerichtlichen
Verfahren, die sich über mehrere Instanzen und Jahre erstrecken und
eine Unzahl an teuren wie auch zeitintensiven Absicherungsgutachten
verursachen.
Der Präsident des management club appelliert daher im
volkswirtschaftlichen Interesse und zur Absicherung des
Wirtschaftsstandortes Österreich eindringlich an die Parlamentarier,
den Entwurf von Justizminister Wolfgang Brandstetter zu unterstützen.
"Statt einer Unzahl teurer Absicherungsgutachten und sinnloser
Prozesse sollen die Unternehmensverantwortlichen besser ihr Geld und
ihre Energie für Investitionen und die Schaffung von Arbeitsplätzen
verwenden. Im Namen unserer mehr als 3.300 Mitglieder ersuchen wir
daher um eine rasche Novellierung des Untreue-Paragrafen entsprechend
den Vorschlägen des Justizministers", erklärte Präsident Starsich
abschließend.
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