AAFP Generalversammlung und Wahl eines neuen Vorstands

Heinrich Ambrosch (SATEL Film) und Alexander Glehr (Novotny & Novotny Filmproduktion) wurden als Präsidenten gewählt.

Wien (OTS) - Der AAFP (Association of Austrian Filmproducers) hat in seiner Generalversammlung einen neuen Vorstand, bestehend aus elf Mitgliedern, gewählt. Gabi Stefansich (Lisa Film) und Oliver Neumann (Freibeuter Film) sind neue Vorstandsmitglieder.

Heinrich Ambrosch (SATEL-FILM), Alexander Glehr (NOVOTNY&
NOVOTNY FILMPRODUKTION), John Lüftner (SUPERFILM), Oliver Neumann (FREIBEUTER FILM), Axl Newrkla (WIENER KLAPPE), Franz Novotny (NOVOTNY&
NOVOTNY FILMPRODUKTION), Thomas Pridnig (LOTUS FILM), Gabi Stefansich (LISA FILM), Manfred Studnitzka (FILM+GRAFIK STUDIOS), Antonin Svoboda (COOP 99), Maria Teuchmann (SASCHA FILM / SESSLER VERLAG)

Als neue Mitglieder des AAFP, der somit 42 der führenden Filmproduktionsunternehmen Österreichs aus unterschiedlichen Bereichen der Filmwirtschaft vertritt, konnten Claudia Wohlgenannt (Plan C Film), Peter Drössler (metafilm) und Thomas Hroch (Mona Film) in der Generalversammlung begrüßt werden.

In der konstituierenden Sitzung des Vorstandes wurden Heinrich Ambrosch (SATEL-Film) und Alexander Glehr (Novotny & Novotny Filmproduktion) einstimmig zu Präsidenten des AAFP ernannt. Als Vizepräsidenten fungieren künftig John Lüftner (Superfilm) und Manfred Studnitzka (Film+Grafik Studios).

Wichtige Entscheidungen in den nächsten Monaten

"Das Funktionieren der österreichischen Film- und Fernsehwirtschaft ist die Grundlage für einen erfolgreichen Kulturexport. Millionen Menschen werden mit österreichischen Kinofilmen und TV-Produktionen, seien es fiktionale Programme, Dokumentarfilme oder TV-Shows und Aufzeichnungen weltweit durch österreichische Content-Produzenten erreicht. Die internationalen Entwicklungen eines so dynamischen Wirtschaftsbereiches dürfen an Österreich nicht vorüber ziehen. Mit starken TV-Sendern und mit einer erfolgreichen zweckorientierten Filmförderung, wie sie die FISA oder der Fernsehfonds Austria darstellen, hat Österreich das Potenzial, eine zentrale Rolle in der deutschsprachigen und europäischen Film- und Fernsehwirtschaft erfüllen zu können. Gerade in den nächsten Monaten werden von Seiten der Politik wie auch von Seiten der Sender und des Fernsehfonds Austria wichtige Weichenstellungen zu treffen sein. Wir verstehen uns in dieser Diskussion nicht als Fordernder, sondern vielmehr als überparteilicher Ideengeber, Partner und Motivator", so Ambrosch in einer ersten Stellungnahme.

Im Angesicht des Digital Single Markets

"Noch nie zuvor wurde so viel "Content" benötigt, noch nie zuvor war dieser für die KonsumentInnen so leicht zugänglich. Der Markt verlangt nach verkaufbaren Filmen und filmischen Produkten. In diesem Umfeld droht der kulturelle, der gesellschaftspolitische Aspekt, der in einer auf inhaltliche Vielfalt, Eigenständigkeit und Qualität ausgerichteten Filmwirtschaft einen Mehrwert darstellt, an Bedeutung zu verlieren. Wir als österreichische und europäische FilmproduzentInnen haben die Möglichkeit und somit den Auftrag, zu unterhalten, aber eben auch anzuregen und anzusprechen. Unterhaltung und Anspruch: diese beiden Begriffe dürfen sich weder widersprechen noch ausschließen - vielmehr stellte deren Kombination in den letzten Jahren die Grundlage für das "österreichische Filmwunder" dar. So haben wir Visionen zu erarbeiten, die auch in Zeiten eines geplanten "Digital Single Market" die Erhaltung der unabhängigen österreichischen Filmwirtschaft und eigenständigen österreichischen Filmkultur in Europa sichern", meint Alexander Glehr.

Der AAFP vertritt die Ziele und Interessen österreichischer ProduzentInnen von Wirtschafts-, Bildungs-, Fernseh-, Dokumentar- und Kinospielfilmen.

Oliver Testor, GF
für den AAFP, Verband österreichischer Filmproduzentinnen und -produzenten

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