• 07.05.2015, 12:21:13
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HC Strache fordert: Endlich Sicherheitskonzept für Wien umsetzen

Häupl soll den Beispielen Linz und Wiener Neustadt folgen

Utl.: Häupl soll den Beispielen Linz und Wiener Neustadt folgen =

Wien (OTS) - Das Schönreden jeder Kriminalitätsstatistik ist das
Eine, das subjektive Sicherheitsgefühl der Wienerinnen und Wiener das
Andere. Während es die FPÖ Linz durchgesetzt hat, eine erfolgreiche
Sicherheitswacht zu installieren und der Wiener Neustädter
FP-Sicherheitsstadtrat Schnedlitz Innenministerin Mikl-Leitner
unlängst ein neues Sicherheitskonzept präsentiert hat und damit in
die Pflicht nimmt, ignoriert man in Wien das Thema komplett, so der
freiheitliche Bundes- und Wiener Landesparteiobmann Heinz-Christian
Strache. "Gerade jetzt, wo es wieder wärmer wird, werden
Naherholungsgebiete wie Donauinsel oder Prater, aber auch die
innerstädtischen Parks wieder zu wahren Kriminalitäts-Hot-Spots",
kritisiert Strache. Drogenhandel, Handtaschen- und Handyraub sowie
körperliche Tätlichkeiten stehen auf der Tagesordnung, allein die
Überwachung dieser ausgedehnten Grünanlagen kann mit den momentanen
polizeilichen Kapazitäten nicht ausreichend garantiert werden. "Die
Einführung einer berittenen Polizei wäre ein neuer Zugang, der sich
bereits in anderen Großstädten wie New York, Chicago oder innerhalb
Europas in London und Amsterdam bewährt hat. Eine 20 Pferd starke
Truppe würde mit Anlaufkosten von 100.000 Euro und jährlichen
Aufwendungen von 50.000 Euro bei relativ geringem finanziellen
Einsatz große Wirkung entfalten", ist Strache überzeugt.

"Dazu bräuchte es in Wien aber wenigstens 1.500 Beamte mehr und
endlich ein vernünftiges Sicherheitskonzept, wie es die FPÖ schon vor
Jahren präsentiert hat", wiederholt Strache seine Forderung. Eine
5.000 Mann starke Sicherheitswacht könnte zusätzlich - allein durch
ihre Präsenz - für Deeskalation sorgen, wäre schnell mit der Polizei
verbunden und könnte durch ihre Ausbildung auch risikofreier
Eingreifen als Passanten, denen Zivilcourage durch die
Gewaltbereitschaft der Täter mittlerweile verständlicherweise
abtrainiert wurde. "Anstatt aber Wien wieder zu einer gefahrlosen
Stadt zu machen und einen Sicherheitsstadtrat zu installieren, schaut
Bürgermeister Häupl dem sicherheitspolitischen Kahlschlag tatenlos zu
und schiebt jegliche Verantwortung auf die Innenministerin. Diese
Amtsmüdigkeit wird am 11. Oktober hoffentlich endlich abgewählt
werden", sagt Strache abschließend. (Schluss)

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