Neuste Studien zeigen: Frauen kaufen anders, Männer auch

Handel reagiert nicht ausreichend auf unterschiedliches Kaufverhalten

Wien (OTS) - Wie neue Untersuchungen belegen, unterscheidet sich das Kaufverhalten von Männern und Frauen maßgeblich. Im Handel wird diese Tatsache weitegehend ignoriert: nur wenige Geschäfte werden den heterogenen Bedürfnissen gerecht.

Mikko Stout, Gründer des Stadtradler, Wiens erstem Hollandrad-Shop, setzt auf eine emotionale Einkaufserfahrung, die im Fahrradhandel meist rational-technisch ausgerichtet ist. "Typische Radgeschäfte richten sich an ein männliches Publikum und bieten hauptsächlich High-Tech-Sporträder an, obwohl viele urbane Radfahrer und vor allem Frauen ein praktisches Rad für den Alltag suchen".

"Männer betreten oft gut vorbereitet ein Geschäft und erwarten im Verkaufsgespräch neue Zusatzinformationen oder die Bestätigung ihres Wissens", erörtert FH-Prof. Dr. Eva-Koban-Röß, MBA, Koordinatorin Fachbereich Marketing FH Campus 02, das männliche Kaufverhalten. Der Einkaufsprozess von Frauen gestaltet sich wesentlich komplexer. Frauen hinterfragen einzelne Schritte in der Entscheidungsfindung, um die perfekte Lösung zu finden. Biologische, psychologische und soziokulturellen Faktoren würden dabei eine große Rolle spielen. www.stadtradler.at/download/press/StadtradlerPressetext6Mai2015.doc

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