Drogenkontrolle bei der Stellung, während des Grundwehrdienstes und mit Suchtgifthunden

Wien (OTS) - Das Bundesheer setzt seit Jahren einen Schwerpunkt bei der Drogenprävention. Dies unterstreicht auch Minister Gerald Klug:
"Beim Bundesheer herrscht bei Drogen eine absolute Null-Toleranz-Politik. Wer sich nicht an die geltenden Gesetze und unsere Vorschriften hält, muss mit Konsequenzen rechnen."

Bereits bei der Stellung werden alle männlichen österreichischen Staatsbürger auf Drogen untersucht. Ein festgestellter Suchtmittelkonsum hat Konsequenzen: Sollte ein Mann bei der Stellung positiv auf Drogen getestet werden, so wird er als "vorübergehend untauglich" eingestuft. Eine neuerliche Stellung ist nach drei Jahren vorgesehen. Wenn auch beim zweiten Termin eine Suchtmittelabhängigkeit festgestellt wird, wird er als "dauernd nicht geeignet" eingestuft. Sobald beim Stellungsverfahren ein Suchtmittelmissbrauch festgestellt wird, wird die Bezirksverwaltungsbehörde darüber informiert.

Der nächste Schritt findet beim Einrücken bei der sogenannten Einstellungsuntersuchung statt. Dabei werden in manchen Kasernen, wie z.B. bei der Garde, alle Soldaten auf möglichen Drogenkonsum untersucht. Jedenfalls wird immer eine stichprobenartige Untersuchung durchgeführt. Jeder Soldat, der zum Kraftfahrer oder Wachsoldaten ausgebildet wird, wird ebenfalls einer Drogenuntersuchung unterzogen. Ebenso werden alle Soldaten, die in sensiblen Bereichen eingesetzt sind, auf Drogen getestet. Jeder Soldat, der für einen Auslandseinsatz vorgesehen ist, wird ebenso präventiv getestet wie jemand, der Berufssoldat werden will. Stichproben mit Suchtgifthunden in den Unterkünften der Soldaten runden das Präventivprogramm des Bundesheeres ab.

Grundwehrdiener werden während ihrer Ausbildung laufend auf die Gefahren von Drogenkonsum hingewiesen. Dazu durchlaufen Offiziere und Unteroffiziere eine eigene vorbereitende Schulung.

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