- 06.05.2015, 14:05:36
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Rupprechter zu Schimanek: „Mach nicht so ein Theater wegen so a bisserl Wasser“.
Zu dieser unglaublichen verbalen Entgleisung ließ sich Tirols Minister Andrä Rupprechter gegenüber Carmen Schimanek während eines Staatsaktes beim Bundespräsidenten hinreißen
Utl.: Zu dieser unglaublichen verbalen Entgleisung ließ sich Tirols
Minister Andrä Rupprechter gegenüber Carmen Schimanek während
eines Staatsaktes beim Bundespräsidenten hinreißen =
Wien (OTS) - FPÖ GR NR Carmen Schimanek glaubte ihren Ohren nicht zu
trauen, als sich der Tiroler ÖVP-Minister Andrä Rupprechter zu dieser
Aussage vor Zeugen hinreißen ließ, als sie ihn um Unterstützung in
der Angelegenheit Hochwasserschutz Wörgl gebeten hatte. "Rupprechter
hat damit sein wahres Gesicht offenbart. Und das ist eines Ministers
nicht würdig", so Schimanek, die Rupprechter rät, sich derartig
unwürdige Kommentare in Zukunft zu ersparen.
"Diese Aussage kommt einer Verhöhnung der Hochwasseropfer gleich und
zeugt von niedrigstem Niveau. Herr Rupprechter, Sie sind
Volksvertreter, oder haben Sie das schon vergessen". In diesem
Zusammenhang spart Schimanek auch nicht mit Kritik an der Tiroler
Landesregierung. Laut dem zuständigen Landeshauptmannstellv. Josef
Geisler wird schon fleißig geplant, obwohl die Frage der
Retentsionsflächen überhaupt noch nicht geklärt ist.
"Mir fehlt hier einmal mehr die nötige Transparenz. Niemand weiß, wie
weit die Planungsarbeiten fortgeschritten, welche Ausschreibungen
bereits abgeschlossen sind, aber auch was die
Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP - Verfahren) betrifft, wurde bis
heute Stillschweigen bewahrt. Die Politik in Tirol stellt sich hier
einmal mehr ein schlechtes Zeugnis aus, aber das scheint den
zuständigen Damen und Herren in der Landesregierung egal zu sein".
Für Schimanek ist klar: In dieser Angelegenheit gehört Desinformation
zum politischen Kalkül, wird einmal mehr Politik auf dem Rücken der
Bürger ausgetragen.
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