- 06.05.2015, 12:26:07
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Industrie begrüßt EU-Strategie für digitalen Binnenmarkt
IV-Vize-GS Koren: Geeignete Rahmenbedingungen für Megatrend Digitalisierung schaffen neue Chancen für die Industrie und sichern industrielle Wettbewerbsfähigkeit
Utl.: IV-Vize-GS Koren: Geeignete Rahmenbedingungen für Megatrend
Digitalisierung schaffen neue Chancen für die Industrie und
sichern industrielle Wettbewerbsfähigkeit =
Wien (OTS) - "Die Digitalisierung verändert fast alle Bereiche von
Industrie, Wirtschaft und Gesellschaft. Zentraler Treiber dieses
Wandels ist die Industrie - durch digitale Innovationen, die für
unsere volkswirtschaftliche Entwicklung und den Standort Österreich
und Europa eine zentrale Bedeutung erlangt haben", so der
Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Ing. Mag.
Peter Koren heute, Mittwoch, zur Präsentation der EU-Strategie für
den digitalen Binnenmarkt. Das Ziel der Europäischen Kommission, das
Potenzial digitaler Technologien voll auszuschöpfen, unterstütze man
als Industrie voll und ganz. Dieses Ziel müsse nun aber rasch in die
richtigen Maßnahmen auf europäischer und nationaler Ebene umgesetzt
werden, um Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Arbeitsplätze zu
forcieren. Dazu liefere die heute von Vize-Präsident Andrus Ansip und
EU-Kommissar Günther Oettinger vorgestellte "Digital Single Market
(DSM)-Strategie" gute Ansätze. "Die industrielle Wettbewerbsfähigkeit
muss bei der Umsetzung aber noch mehr in das Zentrum rücken. Unsere
gemeinsame Anstrengung muss sein, Innovation und Ausbildung wie auch
technische Umsetzungskapazitäten in Europa zu halten bzw. wieder auf-
und auszubauen", so Koren.
Wettbewerbsfähig durch Industrie 4.0
Die Realisierung eines digitalen Binnenmarktes sei daher eng am Ziel
einer nachhaltigen Förderung von Investitionen und der
Wettbewerbsfähigkeit auszurichten. Insbesondere sei ein
wettbewerbsfähiger und innovationsoffener europäischer Rechtsrahmen
zu schaffen, der alle Marktteilnehmer betrachte. Im Zuge einer
Novelle des europäischen Telekom-Regulierungsrahmens sollten daher
Auswirkungen auf Investitionen und Wettbewerb der Industrie in den
Fokus rücken. "Die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie
kann für die nächsten Jahrzehnte nur durch die Förderung von
Schlüsseltechnologien gelingen, insbesondere durch Industrie 4.0 und
digitale Technologien. Der Industriestandort Österreich verfügt über
eine hohe Innovationskraft, um bei der digital vernetzten Industrie
von morgen an der globalen Spitze zu sein. Aber dafür müssen die
Voraussetzungen stimmen", hielt der Vize-Generalsekretär fest.
International wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen müssten daher auch
die Basis jeder nationalen digitalen Agenda bilden. Dabei sind
Investitionen in leistungs- und zukunftsfähige digitale Infrastruktur
als Basis für digitale Anwendungen eine wesentliche Voraussetzung.
"Vor diesem Hintergrund gestaltet die IV die Rahmenbedingungen der
digitalen Transformation auf nationaler und europäischer Ebene aktiv
mit, um für den Industriestandort Österreich die Chancen und
Potenziale des europäischen Binnenmarktes bestmöglich zu nutzen", so
der IV-Vize-Generalsekretär.
Weitere Informationen: www.iv-net.at/medien
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