Neue Präsidial-Sektionschefin im Sozialministerium – Brigitte Zarfl folgt Andreas Thaller

4 von 7 SektionschefInnen im Sozialressort weiblich

Wien (OTS/BMASK) - Sozialminister Rudolf Hundstorfer hat mit 1. Mai 2015 Dr.in Brigitte Zarfl zur neuen Leiterin der Sektion I (Präsidialsektion) bestellt. Die studierte Naturwissenschaftlerin leitete bisher die Gruppe EU, Internationales, SeniorInnen und Freiwillige im Sozialressort. Mit Zarfl übernimmt erstmals eine Frau die Leitung der Budget- und Personalsektion im Sozialministerium. "Durchsetzungsstärke, Engagement und ein kollegialer Führungsstil zeichnen die neue Sektionschefin aus. Brigitte Zarfl konnte in den Hearings klar überzeugen. Sie ist die ideale Besetzung für die herausfordernden Aufgaben der nächsten Jahre. Ich wünsche ihr für ihre neue Aufgabe viel Kraft und bin überzeugt, dass Brigitte Zarfl im Budget-, Personal und Infrastrukturbereich meines Hauses klare Akzente setzen wird", erklärte Hundstorfer anlässlich der Bestellung der neuen Sektionschefin. Mit der Bestellung von Zarfl setzt Hundstorfer auch ein klares Zeichen für Frauen in Führungspositionen:
Von sieben Sektionen werden mittlerweile vier von Frauen geführt(57 Prozent). 43 Prozent aller Abteilungen im Sozialministerium haben Frauen als Leiterinnen. Die Neubesetzung wurde durch den Wechsel des bisherigen Sektionschefs Andreas Thaller ins Bildungs- und Frauenministerium notwendig. ****

Brigitte Zarfl zu ihrem neuen Tätigkeitsbereich: "Gerade das Sozialressort steht besonders im Zentrum der Aufmerksamkeit, weil unsere Aufgaben unmittelbare Auswirkungen für die Menschen haben. Aus dieser Nähe zu den Menschen beziehen wir unsere Motivation. Aber auch in unserem Ressort bestehen deutlich begrenzte Ressourcen. Ich möchte die Innovationskraft, für die das Sozialministerium bekannt ist, weiter ausbauen und nutzen. Die kritische Durchleuchtung bestehender Aufgaben und die effektive Erbringung von Leistungen bleibt eine zentrale Herausforderung für die Verwaltung. Unser Kapital sind unsere exzellenten MitarbeiterInnen. Wir werden durch noch bessere Kooperation - u.U. auch über die unmittelbaren Ressortgrenzen hinaus - notwendige neue Synergieeffekte schaffen. Mit begrenzten Ressourcen müssen wir das Erforderliche effektiv umsetzen aber auch offen sein, um rasch auf neue Anforderungen reagieren zu können".

Die geborene Kremserin und Mutter zweier Töchter promovierte zu ernährungsepidemiologischen Fragestellungen, beendete Ende der 1990er Jahre ihre Universitätslaufbahn und wechselte unter Ministerin Hostasch ins Gesundheitsressort, um dann ab 2004 verstärkt in der EU Sozialpolitik aktiv zu sein (u.a. vertrat sie Österreich im EU Sozialschutzausschuss). Seit 2006 war sie als Abteilungsleiterin, ab 2009 als Gruppenleiterin und stv. Sektionsleiterin im Sozialministerium tätig.
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