- 04.05.2015, 09:38:41
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„EuroArt im MuseumsQuartier“: ORF und MQ starten Kunstprojekt zum Eurovision Song Contest
Wien (OTS) - Im Rahmen des Eurovision Song Contest (ESC) werden 40
Stück der international bekannten MQ Hofmöbel von 40 österreichischen
KünstlerInnen gestaltet, dabei wird jedem ESC-Teilnehmerland ein
Sitzmöbel gewidmet. Am 15. Mai um 10.00 Uhr findet die Präsentation
der Kunstwerke im MQ Haupthof statt, die am 27. Mai für einen guten
Zweck versteigert werden. Im Rahmen der "MQ SommerÖffnung" am 7. Mai
gibt es die Möglichkeit, den KünstlerInnen live vor Ort bei der
Arbeit zuzusehen.
40 Länder, 40 Werke: Den KünstlerInnen wurde per Los ein Land
zugeteilt, mit dem sie sich thematisch bei der Gestaltung der MQ
Möbel aus der jüngsten Modellgeneration "Viena" (nach "Enzi" und
"Enzo") auseinandersetzen. Kuratiert wird die Gemeinschaftsaktion des
ORF und des MQ von Leopold Museum, Kunsthalle Wien und mumok, die für
die Auswahl der KünstlerInnen verantwortlich zeichnen. Die Aktion
wird zudem von der Österreich Werbung und ÖBB Rail Tours unterstützt.
Zu den beteiligten KünstlerInnen zählen unter anderem Hannes Mlenek,
Johannes Deutsch, Tex Rubinowitz, Liesl Raff, das Künstlerduo "kozek
hörlonski/Thomas Hörl, Peter Kozek", Kamen Stoyanov, Resanita (Anita
Fuchs & Resa Pernthaller) oder Lukas Troberg. Das MQ Möbel zum
ESC-Teilnehmerland "Österreich" wird von der in Wien lebenden
Schweizer Künstlerin Nives Widauer gestaltet.
"Das MQ ist ein Ort des Austauschs, wo sich Menschen aus aller Welt
ebenso wie die unterschiedlichsten Sparten der Kunst begegnen. Es ist
spannend, wie viele dieser Facetten das Projekt ‚EuroArt im MQ‘ in
sich vereint - und, dass die MQ Möbel als gemeinsames Symbol dafür
dienen", zeigt sich Christian Strasser, Direktor des MuseumsQuartier
Wien, begeistert von der Aktion.
Edgar Böhm, Executive Producer des Eurovision Song Contest: "Es ist
schön zu sehen, dass unser Slogan ‚Building Bridges’ auch hier
Anwendung findet, indem eine Brücke von der Musik zur bildenden Kunst
geschlagen wird. Ich freue mich schon darauf die Ergebnisse zu sehen
und zu sehen welche Gedanken sich die KünstlerInnen zu den 40
Teilnehmerländern gemacht haben."
"MQ SommerÖffnung" bietet Blick hinter die Kulissen
Gestaltet werden die 40 Werke vor Ort: zu diesem Zweck wird auf dem
Vorplatz des MQ ab dem 3. Mai ein Atelierzelt errichtet, in dem die
Kunstschaffenden "ihre" Möbel bearbeiten. Jeweils zehn KünstlerInnen
arbeiten dabei parallel zwei Tage lang an der Gestaltung der Möbel.
Im Rahmen der "MQ SommerÖffnung" am 7. Mai gibt es die Möglichkeit,
durch eine Öffnung im Atelierzelt von 15.00 bis 21.00 Uhr den
KünstlerInnen bei dieser Arbeit zuzuschauen und einen ersten Blick
auf die neu gestalteten "MQ Möbel" zu erhaschen.
"THE NUL-POINTERS" im Leopold Museum
Ein weiteres künstlerisches Programmhighlight zum Eurovision Song
Contest findet im Leopold Museum statt: Im Rahmen der "MQ
SommerÖffnung" am 7. Mai findet um 19.00 Uhr die Eröffnung der neuen
Ausstellung "THE NUL-POINTERS von Tex Rubinowitz" statt. Cartoonist,
Schriftsteller und Bachmann-Preisträger Rubinowitz ist bekennender
Fan des Song Contests. Sein Interesse gilt dabei nicht den Siegern,
sondern den "Nullpunktern" - jenen 34 Song Contest-TeilnehmerInnen,
deren Darbietung die Jury mit keinem einzigen Punkt honorierte. Mit
Pinsel und Farbe widmet sich "THE NUL-POINTERS" diese InterpretInnen.
Die Ausstellung wird bis zum 8. Juni zu sehen sein.
Auktion für einen guten Zweck
Die im Rahmen des Projekts "EuroArt im MuseumsQuartier" gestalteten
MQ Möbel werden vom 16. bis zum 27. Mai im Hof des MuseumsQuartier
Wien zu sehen sein. Nach dem Eurovision Song Contest werden die
einzigartigen Sitzgelegenheiten am 27. Mai unter der Leitung des
Auktionshauses Kinsky für einen guten Zweck im MQ Haupthof
versteigert. Alle Interessierten können dabei mitbieten, um ihre
Lieblingsunikate zu erwerben.
Kuratoren-Team/Projektpartner
Mit der Teilnahme am Projekt "EuroArt im MQ" setzt das mumok ein
Zeichen für ein gesellschaftliches und kulturelles Miteinander in
Europa, erläutert dessen Direktorin Karola Kraus: "Kunst dient bei
diesem Projekt als brückenbildendes Medium, das festgefahrene
Denkmuster aufbrechen und neue Perspektiven aufzeigen kann." Auch
Nicolaus Schafhausen, Direktor der Kunsthalle Wien, verweist auf die
internationale Dimension dieses Projekts: "Unsere aktuelle
Ausstellung Destination Wien 2015 bietet einen vielstimmigen Eindruck
von der Lebendigkeit der Wiener Kunstszene. Wenn KünstlerInnen die
charakteristischen MQ Möbel umgestalten und diese anschließend -
Destination Unknown - versteigert werden, fügen sich weitere Stimmen
hinzu. Ich finde es schön, wenn die lokale Szene über solche Projekte
internationales Gehör findet."
Für Peter Weinhäupl, Managing Director des Leopold Museums, sind die
MQ Möbel im Laufe der letzten Jahre zu Österreichs beliebtesten Sitz-
und Kommunikationsmaschinen geworden: "Mit Kunst aufgeladen
transportieren sie die Botschaften des Song Contests in optimaler Art
und Weise. Die vom Leopold Museum vorgeschlagenen KünstlerInnen sind
beim ,Brückenbau‘ gerne mit dabei."
Unterstützt wird das Projekt auch von der Österreich Werbung: "Der
Song Contest ist eine wunderbare Gelegenheit, sich vor einem
Millionenpublikum zu präsentieren", erklärt Geschäftsführerin Petra
Stolba. "Wir wollen die hohe Aufmerksamkeit und das enorme mediale
Interesse nutzen, ein junges, dynamisches und modernes Bild von
Österreich zu vermitteln. Gelebte Kreativität in Kunst und Kultur,
wie sie sich im Projekt "EuroArt im MQ" manifestiert, leistet hier
einen wertvollen Beitrag. Wir sind überzeugt, dass das MQ im Mai
nicht nur vor Ort ein Treffpunkt Europas sein wird, sondern mit den
"europäischen Möbeln" auch international für Aufmerksamkeit sorgen
wird."
KünstlerInnen (in Klammer das jeweilige ESC-Teilnehmerland):
Nominiert durch die Kunsthalle Wien: Patrick Baumüller (Niederlande),
Anna-Maria Bogner (Belarus), Hans Glaser (Slowenien), Harald Grünauer
(Armenien), Rudi Hübl (Vereinigtes Königreich), Margit Nobis
(Frankreich), Rainer Prohaska (Schweiz), Resanita/Anita Fuchs & Resa
Pernthaller (Georgien), Terese Schulmeister (Litauen), Kamen Stoyanov
(Albanien), Lukas Troberg (Aserbaidschan)
Nominiert durch das Leopold Museum: Kirsten Borchert (Zypern),
Christoph Buchegger (Finnland), Gary Danner (Mazedonien), Johannes
Deutsch (Spanien), Thomas Draschan (Serbien), Christian Eisenberger
(Belgien), Benedikt Frass (Lettland), Bernadette Huber (Deutschland),
Herr Juhann (Ungarn), Ina Loitzl (Italien), Marko Markovic (Island),
Hannes Mlenek (Norwegen), Elena Muti (San Marino), Manfred Peckl
(Russland), Elisa Rose (Polen), Tex Rubinowitz (Israel), Stylianos
Schicho (Rumänien), Nives Widauer (Österreich), Irene Wölfl
(Griechenland)
Nominiert durch das mumok von Kuratorin Barbara Rüdiger: Daniel
Ferstl (Portugal), kozek hörlonski/Thomas Hörl (Moldawien), Ulrike
Köppinger (Tschechien), kozek hörlonski/Peter Kozek (Australien),
Jakob Neulinger (Dänemark), Matthias Noggler (Malta), Peter Phobia
(Montenegro), Liesl Raff (Estland), Constanze Schweiger (Schweden),
André Wagner/ Perlimpinpin Künstlerkollektiv (Irland)
Zu den Projektpartnern von "EuroArt im MuseumsQuartier" zählen das
MuseumsQuartier Wien, ORF, Leopold Museum, mumok, Kunsthalle Wien,
Österreich Werbung sowie ÖBB/Rail Tours.
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