„EuroArt im MuseumsQuartier“: ORF und MQ starten Kunstprojekt zum Eurovision Song Contest

Wien (OTS) - Im Rahmen des Eurovision Song Contest (ESC) werden 40 Stück der international bekannten MQ Hofmöbel von 40 österreichischen KünstlerInnen gestaltet, dabei wird jedem ESC-Teilnehmerland ein Sitzmöbel gewidmet. Am 15. Mai um 10.00 Uhr findet die Präsentation der Kunstwerke im MQ Haupthof statt, die am 27. Mai für einen guten Zweck versteigert werden. Im Rahmen der "MQ SommerÖffnung" am 7. Mai gibt es die Möglichkeit, den KünstlerInnen live vor Ort bei der Arbeit zuzusehen.

40 Länder, 40 Werke: Den KünstlerInnen wurde per Los ein Land zugeteilt, mit dem sie sich thematisch bei der Gestaltung der MQ Möbel aus der jüngsten Modellgeneration "Viena" (nach "Enzi" und "Enzo") auseinandersetzen. Kuratiert wird die Gemeinschaftsaktion des ORF und des MQ von Leopold Museum, Kunsthalle Wien und mumok, die für die Auswahl der KünstlerInnen verantwortlich zeichnen. Die Aktion wird zudem von der Österreich Werbung und ÖBB Rail Tours unterstützt.

Zu den beteiligten KünstlerInnen zählen unter anderem Hannes Mlenek, Johannes Deutsch, Tex Rubinowitz, Liesl Raff, das Künstlerduo "kozek hörlonski/Thomas Hörl, Peter Kozek", Kamen Stoyanov, Resanita (Anita Fuchs & Resa Pernthaller) oder Lukas Troberg. Das MQ Möbel zum ESC-Teilnehmerland "Österreich" wird von der in Wien lebenden Schweizer Künstlerin Nives Widauer gestaltet.

"Das MQ ist ein Ort des Austauschs, wo sich Menschen aus aller Welt ebenso wie die unterschiedlichsten Sparten der Kunst begegnen. Es ist spannend, wie viele dieser Facetten das Projekt ‚EuroArt im MQ‘ in sich vereint - und, dass die MQ Möbel als gemeinsames Symbol dafür dienen", zeigt sich Christian Strasser, Direktor des MuseumsQuartier Wien, begeistert von der Aktion.

Edgar Böhm, Executive Producer des Eurovision Song Contest: "Es ist schön zu sehen, dass unser Slogan ‚Building Bridges’ auch hier Anwendung findet, indem eine Brücke von der Musik zur bildenden Kunst geschlagen wird. Ich freue mich schon darauf die Ergebnisse zu sehen und zu sehen welche Gedanken sich die KünstlerInnen zu den 40 Teilnehmerländern gemacht haben."

"MQ SommerÖffnung" bietet Blick hinter die Kulissen

Gestaltet werden die 40 Werke vor Ort: zu diesem Zweck wird auf dem Vorplatz des MQ ab dem 3. Mai ein Atelierzelt errichtet, in dem die Kunstschaffenden "ihre" Möbel bearbeiten. Jeweils zehn KünstlerInnen arbeiten dabei parallel zwei Tage lang an der Gestaltung der Möbel. Im Rahmen der "MQ SommerÖffnung" am 7. Mai gibt es die Möglichkeit, durch eine Öffnung im Atelierzelt von 15.00 bis 21.00 Uhr den KünstlerInnen bei dieser Arbeit zuzuschauen und einen ersten Blick auf die neu gestalteten "MQ Möbel" zu erhaschen.

"THE NUL-POINTERS" im Leopold Museum

Ein weiteres künstlerisches Programmhighlight zum Eurovision Song Contest findet im Leopold Museum statt: Im Rahmen der "MQ SommerÖffnung" am 7. Mai findet um 19.00 Uhr die Eröffnung der neuen Ausstellung "THE NUL-POINTERS von Tex Rubinowitz" statt. Cartoonist, Schriftsteller und Bachmann-Preisträger Rubinowitz ist bekennender Fan des Song Contests. Sein Interesse gilt dabei nicht den Siegern, sondern den "Nullpunktern" - jenen 34 Song Contest-TeilnehmerInnen, deren Darbietung die Jury mit keinem einzigen Punkt honorierte. Mit Pinsel und Farbe widmet sich "THE NUL-POINTERS" diese InterpretInnen. Die Ausstellung wird bis zum 8. Juni zu sehen sein.

Auktion für einen guten Zweck

Die im Rahmen des Projekts "EuroArt im MuseumsQuartier" gestalteten MQ Möbel werden vom 16. bis zum 27. Mai im Hof des MuseumsQuartier Wien zu sehen sein. Nach dem Eurovision Song Contest werden die einzigartigen Sitzgelegenheiten am 27. Mai unter der Leitung des Auktionshauses Kinsky für einen guten Zweck im MQ Haupthof versteigert. Alle Interessierten können dabei mitbieten, um ihre Lieblingsunikate zu erwerben.

Kuratoren-Team/Projektpartner

Mit der Teilnahme am Projekt "EuroArt im MQ" setzt das mumok ein Zeichen für ein gesellschaftliches und kulturelles Miteinander in Europa, erläutert dessen Direktorin Karola Kraus: "Kunst dient bei diesem Projekt als brückenbildendes Medium, das festgefahrene Denkmuster aufbrechen und neue Perspektiven aufzeigen kann." Auch Nicolaus Schafhausen, Direktor der Kunsthalle Wien, verweist auf die internationale Dimension dieses Projekts: "Unsere aktuelle Ausstellung Destination Wien 2015 bietet einen vielstimmigen Eindruck von der Lebendigkeit der Wiener Kunstszene. Wenn KünstlerInnen die charakteristischen MQ Möbel umgestalten und diese anschließend -Destination Unknown - versteigert werden, fügen sich weitere Stimmen hinzu. Ich finde es schön, wenn die lokale Szene über solche Projekte internationales Gehör findet."

Für Peter Weinhäupl, Managing Director des Leopold Museums, sind die MQ Möbel im Laufe der letzten Jahre zu Österreichs beliebtesten Sitz-und Kommunikationsmaschinen geworden: "Mit Kunst aufgeladen transportieren sie die Botschaften des Song Contests in optimaler Art und Weise. Die vom Leopold Museum vorgeschlagenen KünstlerInnen sind beim ,Brückenbau‘ gerne mit dabei."

Unterstützt wird das Projekt auch von der Österreich Werbung: "Der Song Contest ist eine wunderbare Gelegenheit, sich vor einem Millionenpublikum zu präsentieren", erklärt Geschäftsführerin Petra Stolba. "Wir wollen die hohe Aufmerksamkeit und das enorme mediale Interesse nutzen, ein junges, dynamisches und modernes Bild von Österreich zu vermitteln. Gelebte Kreativität in Kunst und Kultur, wie sie sich im Projekt "EuroArt im MQ" manifestiert, leistet hier einen wertvollen Beitrag. Wir sind überzeugt, dass das MQ im Mai nicht nur vor Ort ein Treffpunkt Europas sein wird, sondern mit den "europäischen Möbeln" auch international für Aufmerksamkeit sorgen wird."

KünstlerInnen (in Klammer das jeweilige ESC-Teilnehmerland):

Nominiert durch die Kunsthalle Wien: Patrick Baumüller (Niederlande), Anna-Maria Bogner (Belarus), Hans Glaser (Slowenien), Harald Grünauer (Armenien), Rudi Hübl (Vereinigtes Königreich), Margit Nobis (Frankreich), Rainer Prohaska (Schweiz), Resanita/Anita Fuchs & Resa Pernthaller (Georgien), Terese Schulmeister (Litauen), Kamen Stoyanov (Albanien), Lukas Troberg (Aserbaidschan)

Nominiert durch das Leopold Museum: Kirsten Borchert (Zypern), Christoph Buchegger (Finnland), Gary Danner (Mazedonien), Johannes Deutsch (Spanien), Thomas Draschan (Serbien), Christian Eisenberger (Belgien), Benedikt Frass (Lettland), Bernadette Huber (Deutschland), Herr Juhann (Ungarn), Ina Loitzl (Italien), Marko Markovic (Island), Hannes Mlenek (Norwegen), Elena Muti (San Marino), Manfred Peckl (Russland), Elisa Rose (Polen), Tex Rubinowitz (Israel), Stylianos Schicho (Rumänien), Nives Widauer (Österreich), Irene Wölfl (Griechenland)

Nominiert durch das mumok von Kuratorin Barbara Rüdiger: Daniel Ferstl (Portugal), kozek hörlonski/Thomas Hörl (Moldawien), Ulrike Köppinger (Tschechien), kozek hörlonski/Peter Kozek (Australien), Jakob Neulinger (Dänemark), Matthias Noggler (Malta), Peter Phobia (Montenegro), Liesl Raff (Estland), Constanze Schweiger (Schweden), André Wagner/ Perlimpinpin Künstlerkollektiv (Irland)

Zu den Projektpartnern von "EuroArt im MuseumsQuartier" zählen das MuseumsQuartier Wien, ORF, Leopold Museum, mumok, Kunsthalle Wien, Österreich Werbung sowie ÖBB/Rail Tours.

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