• 01.05.2015, 14:05:18
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LR Anschober: Grüner 1. Mai

Bildungslücke zerstört Zukunft und schafft Arbeitslosigkeit

Utl.: Bildungslücke zerstört Zukunft und schafft Arbeitslosigkeit =

Linz (OTS) - Oberösterreich steht vergleichsweise gut da - gerade
auch durch ein sensationelles Zusammenwirken von Umwelt und
Wirtschaft, durch den Vorreiterkurs in Sachen Klimaschutz und grüner
Technologien. Dadurch stehen wir heute schon bei rund 45.000 grünen
Jobs.

Aber wir erkennen, dass sich die Reformunfähigkeit der letzten
Bundesregierungen zunehmend negativ auf das Land auswirkt. Vor allem
der jahrzehntelange Stillstand in der Bildungspolitik.
"Auch in Oberösterreich steigt die Arbeitslosigkeit und wir merken in
allen Bereichen: Je größer die Bildungslücke, desto höher ist das
Risiko arbeitslos zu werden", sagt Rudi Anschober, Spitzenkandidat
der OÖ Grünen für die Landtagswahl.

Diese Problematik ist auch den OberösterreicherInnen bekannt: Aus
einer Befragung des Instituts SORA geht hervor: Drei Viertel sind der
Meinung, dass die Schule endlich für die Grundfertigkeiten des Leben
sorgen muss und dass der Stillstand in der Bildungspolitik auch dem
Wirtschaftsstandort massiv schadet.

"Die Reformunfähigkeit und der Stillstand zerstören unsere Zukunft.
Damit Oberösterreich oben bleibt, brauchen wir daher einen großen
Neubeginn, einen Neustart - wir brauchen die Schule des 21.
Jahrhunderts, in der die Stärken der Jugendlichen im Mittelpunkt
stehen. Dazu müssen unsere SchülerInnen viel mehr individuell
unterstützt werden es braucht mehr Schulautonomie und eine umfassende
Entbürokratisierung, damit PädagogInnen wieder Zeit für ihre
eigentlichen Aufgaben haben" sagt Anschober.

Die nächsten 12 Monate werden in Österreich über die Bildungspolitik
der Zukunft entscheiden: "Entweder es kommt zu einem budgetären
Kahlschlag und massiven Einsparungen und es bleibt bei der
Reformunfähigkeit bei der Baustelle Bildung, oder wir schaffen einen
Neubeginn und einen Aufbruch", stellt Anschober fest.
"In dieser Phase muss sich Oberösterreich viel stärker einbringen und
ein Motor für die Reform werden. Dafür wollen wir sorgen", sagt
Anschober abschließend.

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