- 30.04.2015, 15:14:39
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VP-Gaggl zu Bericht der Historikerkommission: Aus Geschichte lernen JA - neue Gräben aufreißen NEIN
Erkenntnisse der Historikerkommission zeigen Österreichs Großzügigkeit. Das erwarten wir auch von Slowenien.
Utl.: Erkenntnisse der Historikerkommission zeigen Österreichs
Großzügigkeit. Das erwarten wir auch von Slowenien. =
Klagenfurt (OTS) - Österreich hat die Vorkommnisse in den 70er-Jahren
stets abgewiegelt, um seine nachbarschaftlichen Beziehungen zu
Jugoslawien nicht aufs Spiel zu setzen. "Die Aufarbeitung der
Vergangenheit ist genau so wichtig wie der Blick in die Zukunft.",
resümiert LAbg. Herbert Gaggl nach Studium des Berichtes. Der
vorliegende Bericht liest sich für ihn wie ein Krimi. So geht unter
anderem hervor, dass es Ziel war, Kärnten zu destabilisieren, einen
Konflikt zwischen der Mehrheit und der Minderheit zu schüren und gar
zu verschärfen. Das alles als Vorwand für einen Einmarsch, um die
sogenannte verlorene "slowenische Erde" zurückzuholen. Dass man
ständig wachsam sein muss, beweist auch, dass es noch im Jahr 1990 in
Belgrad intensive Gespräche über die Einnahme von Teilen Kärntens
gab. Was aber sind die heutigen Reaktionen auf den vorliegenden
Bericht: "Manche tun so, als ob nichts geschah. Einige Wenige sagen
"mea culpa" und ein paar Wenige entschuldigen sich.", stellt LAbg.
Herbert Gaggl in seiner heutigen Rede im Kärntner Landtag fest.
Kärnten hat eine sehr reife Demokratie und nimmt diesen Bericht mit
doch einiger Gelassenheit hin. Slowenien hingegen sollte endlich die
Alt-Österreicher als Volksgruppe achten und anerkennen.
Zusammenfassend stellt LAbg. Herbert Gaggl fest: "Es ist unbedingt
notwendig, respektvoll und fair miteinander umzugehen. Mit
unangemessenen Forderungen zurückhaltend zu sein, um das friedliche
Miteinander weiter zu verbessern." In diesem Zusammenhang dürfen
keine neuen Gräben aufgerissen werden. "Kärnten hat derzeit wahrlich
andere Probleme zu lösen.", schließt Gaggl. (Schluss)
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