- 30.04.2015, 12:06:00
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Gudenus fordert: Sektorale Arbeitsmarktbeschränkung für Nicht-Österreicher
Billig-Arbeitskräfte verdrängen Wienerinnen und Wiener
Utl.: Billig-Arbeitskräfte verdrängen Wienerinnen und Wiener =
Wien (OTS) - Die Ostarbeitsmarktöffnungen haben dem Wiener
Arbeitsmarkt einen erheblichen Schaden zugefügt. Während die
Ausländerbeschäftigung einerseits deutlich zugenommen hat, ist
gleichzeitig auch die Ausländer-Arbeitslosigkeit in den vergangenen
Jahren stärker als bei den Inländern angestiegen. 55,1 Prozent der
Wiener Arbeitslosen haben Migrationshintergrund, jeder Dritte ohne
Job ist ein Ausländer. Die Beschäftigungsquote der Inländer ist in
Wien hingegen um 0,4 Prozent gesunken, die Beschäftigungsquote der
Ausländer ist um 5,9 Prozent deutlich gestiegen. Besonders stark ist
die Zuwanderung in den Wiener Arbeitsmarkt aus Rumänien und Bulgarien
mit einem Plus von 35,7 Prozent bzw. 16.600 Personen. "12.000
Arbeitsplätze sind den Wienerinnen und Wienern von vornehmlich
rumänischen und bulgarischen Billigarbeitskräften seit der 2.
Ostarbeitsmarktöffnung genommen worden, Lohndumping am Jobmarkt ist
die logische Konsequenz dieser verfehlten Politik", macht der Wiener
FPÖ-Klubchef, Mag. Johann Gudenus, deutlich.
Zudem booten neue und noch billigere Zuwanderer alt eingesessene und
bereits gut integrierte "Ausländer" aus, die folglich in der
Arbeitslosigkeit landen. "Der Verdrängungswettbewerb ist im vollen
Gange und muss sofort gestoppt werden", fordert Gudenus eine
sektorale Arbeitsmarktbeschränkung für Nicht-Österreicher. (Schluss)
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