3.000 für 300.000: Wir kämpfen weiter!

Wien (OTS) - Stellvertretend für jene 300.000 Bürgerinnen und Bürger, die die Petition gegen das totale Rauchverbot in der Gastronomie bereits unterschrieben hatten, demonstrierten 3.000 vor dem Parlament in Wien.

Trotz schlechtem Wetter machten gestern 3.000 Unterstützerinnen und Unterstützer der überparteiischen Bürgerinitiative "Rauchzeichen setzen" ihrem Unmut gegen die Pläne der Bundesregierung für ein totales Rauchverbot in der Gastronomie ab 2018 lautstark kund.

Initiator und Gastronom Heinz Pollischansky forderte deutlich die Beibehaltung der aktuellen Regelung in der Gastronomie, denn: "Die jetzige Lösung bietet Platz für ein friedliches Miteinander von NichtraucherInnen und RaucherInnen. So soll es weiterhin bleiben!" Wortgewaltig unterstützt von Sänger und Entertainer Mat Schuh, den Rechtsanwälten Dr. Manfred Ainedter und Mag. Werner Tomanek sowie Politikern, Interessensvertretern und Gastronomen betonten u.a. die Vertreter der Gastronomen in der Wirtschaftskammer Helmut Hinterleitner, Willy Turecek und Günter Ferstl, den Kampf gegen das Rauchverbot nicht aufzugeben.

Peter Dobcak, Obmann der Fachgruppe Wien Gastronomie, führt in seiner Rede zu den friedlichen Demonstranten weiter aus: "Es geht nicht nur um das Rauchverbot sondern auch um die Bevormundung, Überregulierung und viele andere Punkte, die wir uns als kleine und mittelgroße Unternehmen nicht mehr gefallen lassen dürfen."

Entgegen anderslautenden Meldungen von Medien, die offenbar nicht vor Ort waren und nun von einer gescheiterten Demonstration mit 500 Teilnehmern berichten, konnten die zufriedenen Organisatoren an die 3.000 Teilnehmer zählen. Darunter Gruppen aus Oberösterreich, die mit dem Zug und Bussen anreisten, und von Gastronomen aus Wien und den Bundesländern organisierten Abordnungen mit zahlreichen Gästen.

Zu den 300.000 bereits gesammelten Unterschriften kommen täglich neue dazu. Und die Sammlung der Unterschriften gegen das totale Rauchverbot in der Gastronomie geht weiter. "Das Volk hat immer Recht - wir fordern daher eine Volksabstimmung", so Heinz Pollischansky abschließend.

Bürgerinitiative "Rauchzeichen setzen"

Die überparteiische, privat geführte Bürgerinitiative "Rauchzeichen setzen" der Wiener Gastronomen Heinz Pollischansky (Betreiber der "Stiegl Ambulanz" im Alten AKH sowie Gründer und Inhaber der "Centimeter") sowie "Schweizerhaus"-Wirt Karl Kolarik fordert die Beibehaltung der aktuellen Nichtraucherregelung in der Gastronomie:

Was passt wird "nicht passend" gemacht!

Treten wir für die aktuelle Nichtraucherregelung ein. Die jetzige Lösung bietet Platz für den/die RaucherInnen und den/die NichtraucherInnen. So soll es weiterhin bleiben!

Schützt die Anrainer/innen!

Wenn die RaucherInnen aus den Lokalen vertrieben werden, so wird der Bereich vor einem Lokal unwillkürlich zum "Raucher-Treff".

Im letzten Jahr beschlossen, dieses Jahr gebrochen!

Wir fordern: die aktuelle Regelung soll beibehalten werden! PolitikerInnen, steht zu eurem Wort.

Rückfragen & Kontakt:

Heinz Pollischansky
Initiator Bürgerinitiative „Rauchzeichen setzen“
Mobil: +43 664 357 00 00

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