FPÖ-Vilimsky: Neueste Alko-Initiative der EU ist reine Schnapsidee!

Wien (OTS) - Nach dem erbitterten Kampf gegen Raucher hat sich die EU jetzt den Alkohol vorgenommen und will gleich einmal mit rigorosen Verboten anfahren. "Das ist ein weiterer Schritt hin zur vollständigen Bevormundung der Bürger und spiegelt die völlig falsche Vollkaskomentalität der europäischen Linken wider", sagte FPÖ-Delegationsleiter und Generalsekretär Harald Vilimsky.

"Das Leben ist lebensgefährlich! Man kann alles verbieten woran Menschen zu Schaden kommen und sterben können, und trotzdem wird jeder von uns einmal seinen letzten Weg gehen", sagte Vilimsky, der betonte, dass der jüngsten Schnapsidee aus Brüssel eine klare Abfuhr erteilt werden müsse.

Nach den Erfahrungen mit der Raucher-Hetze aus Brüssel, sei zu befürchten, dass bald eine generelle Verbotsdiskussion bei Wein und Bier losbrechen werde. Die Anbringung von Warnhinweisen sei nur ein erster Schritt, den es auch beim Tabak gegeben habe. Das Ergebnis war ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie, befürchtet Vilimsky parallele Entwicklungen bei Wein und Bier. Offenbar sei das Ziel der linken Weltverbesserer ein alkohol- und rauchfreies Wirtshaus, in dem nur vegane Kost serviert werden dürfe.

Man brauche keine europäische Einigung und Kooperation, wenn es um eine Serie von Verboten und Überwachungsmaßnahmen gehe. Eine europäische Gemeinschaft mache Sinn, wenn es um freien Handel, wissenschaftliche Kooperation, Wohlstand und Stabilität gehe. Darin scheitere die EU gerade fatal. Dafür sei sie umso erfolgreicher, wenn es darum gehe, mit Verboten, Schikanen, Regulativen und Überwachungsinstrumenten den Menschen die Freiheit zu nehmen, so Vilimsky.

Die Entscheidungsträger der EU wären gut beraten, alle Anstrengungen zur Sanierung der Währung, der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, der sozialen Stabilität und der friedvollen Entwicklung rund um den Gefahrenherd Ukraine zu wirken. Eine anhaltende Serie von Verboten werde der EU noch mehr Ablehnung und Kritik bringen, so Vilimsky.

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