Köstinger: EU-Alkoholstrategie muss zwischen Konsum und Missbrauch unterscheiden

"Kennzeichnungsdschungel wird Suchtprobleme nicht lösen"

Straßburg, 29. April 2014 (ÖVP-PD) "Es muss eine klare Unterscheidung zwischen dem Konsum von Alkohol und seinem
Missbrauch geben. Koordinierte und maßgeschneiderte Lösungen
im Kampf gegen Suchtprobleme sind sehr zu begrüßen", so
Elisabeth Köstinger, die Gesundheitssprecherin der ÖVP vor der heutigen Abstimmung der Alkoholstrategie im EU-Parlament. ****

"Auf keinen Fall darf es zu einer Dämonisierung unserer jahrtausendealten Kultur der Wein- und Bierproduktion kommen.
Winzer und Bierbrauer erhalten und entwickeln Kultur und
Tradition", stellt Köstinger klar.

"Eine EU-Alkoholstrategie darf sich keinesfalls in einem Kennzeichnungsdschungel verirren. Viel wichtiger wird es
sein, Informationskampagnen zu starten und aktive Aufklärungsarbeit zu leisten. Ich distanziere mich von sozialistischen Vorschlägen, die Etikettierung bei der
Bekämpfung von Missbrauch als Allheilmittel einstufen", so Köstinger.

Köstinger spricht sich außerdem ausdrücklich gegen überschießende Eingriffe beim Alkoholvertrieb aus. "Das vorgeschobene Argument des Jugendschutzes darf nicht zum Verkaufsstopp im Wirtshaus am Dorfplatz führen, wenn 300 Meter daneben eine Volksschule steht. Jugendschutz funktioniert
anders. Für entsprechende Schutzmaßnahmen sind eindeutig die Mitgliedstaaten zuständig ", betont Köstinger.

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