• 29.04.2015, 10:00:02
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Zwei neue Geparde finden in Herberstein ideale Lebensbedingungen vor

Die Gepardenhaltung hat eine lange Tradition in Herberstein. Die zwei neuen Geparde finden beste Haltungsbedingungen, ein artgerechtes Zuhause und einen Artgenossen vor.

Kito und Kubango sind gestern in der
oststeirischen Tierwelt Herberstein angekommen.

Utl.: Die Gepardenhaltung hat eine lange Tradition in Herberstein.
Die zwei neuen Geparde finden beste Haltungsbedingungen, ein
artgerechtes Zuhause und einen Artgenossen vor. =

Stubenberg (TP/OTS) - Die 5 jährigen Gepardengeschwister Kito und
Kubango finden - wie alle Tiere in Herberstein - einen artgemäßen
Lebensraum vor, der ein Ausschnitt ihrer natürlichen Umgebung in der
freien Wildbahn zeigt. Sie werden weder auf ihr Lauftraining noch auf
ihre Jagdgewohnheiten verzichten müssen: Ihre "Mahlzeiten" jagen sie
auf einer der längsten Zoo-Jagdstrecken Europas!

Erster Beutesimulator für Geparde in Herberstein

Unter der fachlichen Beratung von Prof. Otto König entstand 1978 der
erste Beutesimulator - eine Fütterungsvorrichtung für Geparde. An
einem Schlepplift wird Fleisch durch das Gehege gezogen und von den
Geparden als Beute gejagt. Eine Erfindung, die heute von zahlreichen
Zoos weltweit verwendet wird und als Pioniertat auf dem Gebiet des
"Behavioural Enrichment", der artgerechten Beschäftigung, angesehen
wird.

Für den zoologischen Leiter Reinhard Pichler steht fest: "Die
Fütterungen bei den Geparden sind für unsere Besucher besonders
beeindruckend. Sie können die schnellen Raubkatzen hautnah auf ihrer
Jagd beinahe wie in freier Wildbahn beobachten, beeindruckende
Szenen, die man sonst nur aus spannenden Tierdokumentationen im
Fernsehen kennt." Geparde erreichen auf Kurzstrecken eine
Geschwindigkeit von bis zu 100 km/h.

In Herberstein lernen die beiden Neuankömmlinge langsam auch ihren
Artgenossen, den 6 jährigen Gepard Dajan, kennen. Jeder der Katzen
hält, weiß wie schwierig die Vergesell-schaftung der Tiere ist. Die
ersten Tage verbringen sie im Haus, dann wird sie ein Zaun von Dajan
trennen. So können sich die Tiere mit Abstand aneinander gewöhnen. Es
bleibt zu hoffen, dass die Drei sich bald "riechen" können.
Ab dem Wochenende sind die neuen Tiere täglich von 9 bis 17 Uhr zu
sehen.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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