FPÖ-Kassegger: Bargeld ist eine der letzten Bastionen der Souveränität

„Mit aller Gewalt will man das Bargeldgeschäft, das sich seit Jahrtausenden bewährt hat, in einigen wenigen Jahren verschwinden lassen“

Wien (OTS) - "Das ist eine bezahlte Pseudostudie für die Aufbereitung eines möglichen Überwachungsstaates". Mit diesen Worten kommentierte heute FPÖ-Wirtschaftssprecher NAbg. MMMag. Dr. Axel Kassegger eine vom (sic!) Bankomatkartenbetreiber Payment Services Austria finanzierte Studie über die volkswirtschaftliche Betrachtung der Kosten von Bargeld und Bankomatkarte in Österreich. "Bargeld ist eine der letzten Bastionen der Souveränität und die gilt es zu verteidigen, denn der heutige Mensch ist technisch gesehen ohnehin schon offen wie ein Buch", so Kassegger weiter.

"Mit derartigen Studien wird überdies nur versucht, eine schleichende Abschaffung des Bargelds und die endgültige Entmündigung und Überwachung der Bürger voranzutreiben. Mit aller Gewalt will man das Bargeldgeschäft, das sich seit Jahrtausenden bewährt hat, in einigen wenigen Jahren verschwinden lassen. Nicht nur, dass das Bargeld die gedruckte Freiheit schlechthin ist, würde die Abschaffung eine Frontalattacke auf die Demokratien bedeuten und das Sinnbild des gläsernen Menschen wäre dann all gegenwärtig", führte Kassegger aus.

"Nicht nur, dass durch eine Bargeld-Abschaffung, die Anonymität beim Einkauf vollends verloren ginge und viele ältere Menschen bei der Umstellung große Probleme hätten, würde durch eine derartige Maßnahme auch die visuelle Kontrolle über die eigenen Finanzen verloren gehen, die aber gerade für Kinder und das Erlernen im Umgang mit dem Geld enorm wichtig ist", erklärte Kassegger.

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